Kemnath am Buchberg
15.09.2019 - 13:42 Uhr

Kemnather Feuerwehr-Garage jetzt auf der anderen Seite

Die Ostseite des Feuerwehrgerätehauses in Kemnath am Buchberg war an sich als Standort für eine neue Garage vorgesehen. Das scheiterte wegen des Grenzabstandes am Veto des Nachbarn. Eine alternative Lösung musste her

An sich war die Ostseite (links) für einen Neubau vorgesehen, das ist gescheitert, nunmehr kommt die Westseite (rechts) grob gesagt hinter dem Fahrzeug Bild: e
An sich war die Ostseite (links) für einen Neubau vorgesehen, das ist gescheitert, nunmehr kommt die Westseite (rechts) grob gesagt hinter dem Fahrzeug

Wegen der geänderten Voraussetzungen war der Garagenanbau an das Feuerwehrhaus inklusive Förderung der Regierung der Oberpfalz nicht mehr möglich. So war dem Sachvortrag von Bürgermeister Josef Reindl zu entnehmen. Es musste nach einer Alternative gesucht werden, deshalb setzten sich Feuerwehr, die Fraktionsvorsitzenden und die Verwaltung zusammen. Gemeinsam kamen sie zu einem Konsens dahingehend, dass eine Fertiggarage auf der Westseite des Feuerwehrgerätehauses aufgestellt werden könnte.

Garage für neuen Bus

Darin soll ein Neun-Sitzer-Mannschaftsbus untergebracht werden. Es waren sich darüber alle einig und die Feuerwehrkameraden in Kemnath wollen zur Aufstellung einen erheblichen Eigenanteile leisten. Für eine Fertiggarage (8,02 Meter x 3,59 x 3,50 Meter) hat sich die Feuerwehr Kemnath dann auch ausgesprochen, aufzustellen an der Westseite mit einem Abstand von rund zwei Metern zum Haus.

Dazu muss aber eine Stützmauer errichtet werden, die Kosten für das Abtragen des Erdreichs und das Aufstellen der Stützmauer wurden mit rund 8000 Euro beziffert. Der Stadtrat hat grundsätzlich dem Kauf einer Fertiggarage zugestimmt, die Kosten belaufen sich auf 14 518 Euro brutto.

Alle damit zufrieden

Nun wird die Verwaltung zunächst gemeinsam mit der Feuerwehr Kemnath die Vorarbeiten für das Aufstellen koordinieren. Und im kommenden Jahr könnte dann der Mannschaftsbus angeschafft und in der Garage abgestellt werden. Das alles ging offenbar ziemlich störungsfrei vor sich.

Jedenfalls bedankte sich Manfred Schlosser (FWG) für die "konstruktive Zusammenarbeit" der Beteiligten. Manfred Birner (CWU) sah das ebenso und Georg Dobmeier (SPD) sprach von einer sehr vernünftigen Lösung.

 
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