Mit dem Denkmalschutz ist es nicht selten eine zweischneidige Sache: Einerseits dreht es sich dabei meist um Gebäude, die eine lange und interessante Geschichte zu erzählen haben. Aber andererseits sind die Kosten und Anforderungen, die beim Erhalt beziehungsweise der Sanierung von Baulichkeiten entstehen, immens.
Landtagsabgeordnete Sabine Weigand, Sprecherin für Denkmalschutz in der Grünen-Landtagsfraktion, war jetzt mit "Lokalmatadorin" und Landtagsabgeordneter Anna Toman sowie weiteren örtlichen Mandatsträgern der Grünen in Kemnath und Speinshart unterwegs. "Ein Denkmal ist ein Anker in die Vergangenheit", betonte Weigand. Aktuell ist sie in Bayern unterwegs, um sich vor Ort mit den Gegebenheiten im Denkmalschutz vertraut zu machen. Besichtigt wurden in der Region aktuelle Projekte, Problemfälle und positive Nutzungsbeispiele von denkmalgeschützten Gebäuden.
Im Fokus in Kemnath und Speinshart standen sowohl private Objekte, die zur Sanierung anstehen beziehungsweise bereits saniert wurden, aber auch Projekte der öffentlichen Hand. In Kemnath zählte dazu das generalsanierte Rathaus, das Bürgermeister Werner Nickl der Politikerin präsentierte. Auch das ehemalige Lenzbräu, das zum interkulturellen Familien- und Bürgerhaus umgebaut werden soll, schaute sich die Besuchergruppe zumindest von außen an. Bauamtsleiter Roland Sächerl informierte hier kurz über die geplanten Maßnahmen, die Finanzierung und den Faktor Denkmalschutz. Weigand machte deutlich, dass hier von der Kommune offensichtlich der ideale Umgang mit einem denkmalgeschützten Gebäude gefunden worden sei.













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