Vorsitzende Maria Frauenholz freute sich über das Engagement der Kinder und Jugendlichen. Sie hatten erst eine Woche zuvor bei älteren Gemeindebürgern die Apfelernte übernommen. Die Früchte wurden anschließend in der vereinseigenen Anlage gepresst und der wertvolle Saft an die Eigentümer zurückgebracht. Viele Bürger stifteten aber auch ihren Apfelsaft für das Fest. Aus den gesammelten und gekauften Äpfeln aus dem Supermarkt probierten die fleißigen Sammler zudem die verschiedenen Sorten und kürten den beliebtesten Apfel. Die heimischen Sorten kamen hier am besten weg.
Mehrere Packs der frisch gepressten Äpfel werden die Flötztaler Naturentdecker zudem in den nächsten Tagen an die Grundschule spenden, damit ebenso die Schüler den naturtrüben heimischen Apfelsaft genießen können. Vor allem freute sich die Vorsitzende des Vereins auch über das Engagement der älteren Mitglieder, die ebenso zum Gelingen des Festes beitrugen. Sie organisierten ein Apfelkuchenbüffet, boten Reiberdatschi mit Apfelmus an und halfen beim Auf- und Abbau.
An mehreren Stationen konnten Interessierte ihren eigenen Apfelsaft pressen, mit verbundenen Augen den Unterschied zwischen eigenen frisch gepressten Äpfeln und dem Apfelsaftkonzentrat aus dem Supermarkt erschmecken oder einen riesengroßen aus alten Zeitungen geformten Apfel basteln. Bei Kaffee und Apfelkuchen nutzten auch viele Eltern und Großeltern den sonnigen Nachmittag für das ein oder andere gute Gespräch auf dem Vereinsgelände an der SOS-Kinderdorfstraße.
Das Apfelfest ist ein weiterer Bestandteil des bayernweiten Kinder- und Jugendwettbewerbs, an dem der Obst- und Gartenbauverein teilnimmt. Ein großes Dankeschön sprachen die fünf Kinder- und Jugendleiter auch ihren älteren Kollegen aus. Zweiter Vorsitzender Willi König freute sich über die Aktion und das große Engagement der Mitglieder. In diesem Jahr wurden bereits mehrere Tausend Liter an Apfelsaft in der vereinseignen Anlage gepresst, wofür er allen mithelfenden Mitgliedern großer Respekt zollte.














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