Kemnath
23.10.2019 - 16:41 Uhr

Bahnsteig kein Spielplatz

"Sicher zur Schule- sicher nach Hause" heißt die große Aktion zur Schulwegsicherheit, die an der Kemnather Realschule regelmäßig in den Wochen nach dem Schulbeginn startet.

„Wenn ihr im Toten Winkel seid, kann euch der Fahrer nicht sehen“, warnten Franz Zetlmeisl (links) und Josef Krauß (hinten rechts) die Fünftklässler. Bild: jzk
„Wenn ihr im Toten Winkel seid, kann euch der Fahrer nicht sehen“, warnten Franz Zetlmeisl (links) und Josef Krauß (hinten rechts) die Fünftklässler.
Michaela Siegler und Petra Schindler (von links) prüften die Sehschärfe der Fünftklässler. Bild: jzk
Michaela Siegler und Petra Schindler (von links) prüften die Sehschärfe der Fünftklässler.
„Die Züge sind viel leiser und schneller als ihr denkt und haben einen sieben Mal längeren Bremsweg als ein Auto“, warnte Polizeioberkommissar Josef Prill die Fünftklässler. Bild: jzk
„Die Züge sind viel leiser und schneller als ihr denkt und haben einen sieben Mal längeren Bremsweg als ein Auto“, warnte Polizeioberkommissar Josef Prill die Fünftklässler.

Auch heuer hatte Sicherheitsbeauftragter Sebastian Vogel für die Schüler aus den fünften Klassen zwei Verkehrssicherheitstage organisiert. Im Zug einer Kooperation war auch die fünfte Klasse der Mittelschule (Klassenlehrer Christian Beck) dazu eingeladen.

Michaela Siegler und Petra Schindler von Augenoptik Schippel in Kemnath nahmen bei jedem Fünftklässler einen Sehtest vor, bei dem sie die zentrale Tagessehschärfe bestimmten.

"Spielen am Bahnsteig ist gefährlich", warnten Polizeioberkommissar Josef Prill und Bundespolizeiliche Unterstützungskraft Beate Meyer von der Bundespolizei in Weiden. "Sicherheit auf dem Schulweg, im Schulbus und an der Bushaltestelle" war das Thema von Polizeihauptmeister Carsten Landgraf von der Polizeiinspektion Kemnath.

Josef Krauß, Franz Zetlmeisl, Christiana Zaglmann und Josef Götz von der Gebietsverkehrswacht Kemnath demonstrierten den Fünftklässlern eindrucksvoll, wie gefährlich der tote Winkel beim Rechtsabbiegen für Fußgänger und Radfahrer sein kann. Die Schüler durften sich auf den Fahrersitz eines großen Feuerwehrautos setzen. Beim Blick in den Rückspiegel bemerkten sie, dass trotz der Seitenspiegel eine bestimmte Fläche vom Fahrer nicht einzusehen ist.

Auf einem abgesicherten Platz neben dem Schulsportgelände starteten Andrea Helwig und Dagmar Mayer (am ersten Sicherheitstag), Erwin Miller und Vanessa Müller (am zweiten Tag) vom ADAC Nordbayern die Aktion "Hallo Auto". Dabei erarbeiteten sie mit den Realschülern auf sehr anschauliche Weise den Zusammenhang zwischen Reaktionszeit, Brems- und Anhalteweg.

 
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