Geschichte vor Ort nachempfinden wollten die zehnten Klassen der Realschule Kemnath bei ihrer Lehrfahrt zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg. Für Fahrt war für den Herbst organisiert worden, um bei Wind und Kälte auf dem Appellplatz stehend zumindest ansatzweise nachempfinden zu können, wie die Häftlinge Zeit unter härtesten Bedingungen im Lager leben mussten.
Das Wetter spielte insofern allerdings nicht mit. Trotz spätsommerlicher Temperaturen hinterließ der Besuch dieses außerschulischen Lernorts einen bleibenden Eindruck bei den Schülern. "Es ist doch ein erheblichen Unterschied, ob man nur in Geschichtsbüchern über die Verbrechen der SS liest oder sich darüber am Ort des Geschehens informieren kann", meinten sie. Die Lehrkräfte Stefanie Hanauer, Alexander Licha, Pauline Lippert, Tobias Neubert, Ines Schedl und Miriam Schraml begleiteten die fünf zehnten Klassen. Auch der ehemalige Geschichtslehrer Joachim Marek nahm an der Exkursion teil. Er bot bei dem sich anschließenden Besuch der Synagoge in Floß einen interessanten Einblick in die Geschichte der dort ansässigen jüdischen Gemeinde.













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