18.03.2019 - 16:57 Uhr
KemnathOberpfalz

Bibelquiz zur Leidensgeschichte Jesu

Pfarrer Josef Tiefenbacher stellt Fragen zur Liturgie während seines Vortrags "Auf dem Weg nach Golgatha" im Kemnather Pfarrheim.

Pfarrer Josef Tiefenbacher stimmte seine Zuhörer im Pfarrheim auf die Fastenzeit ein.
von Josef ZaglmannProfil
Pfarrer Josef Tiefenbacher stimmte seine Zuhörer im Pfarrheim auf die Fastenzeit ein.

Pfarrer Josef Tiefenbacher, von der Pfarrei Herz Jesu aus Marktredwitz, erfragte in einem kleinen Bibelquiz von 12 Fragen das religiöse Wissen seiner Zuhörer. Darunter waren Fragen wie: "Wo wurde Jesus gekreuzigt?", "Wie hieß der römische Statthalter zur Zeit des Todes Jesu?" und "Was bedeutet die Kreuzinschrift INRI?". Das war der Einstieg zu seinem Vortrag "Auf dem Weg nach Golgatha - Menschen auf dem Leidensweg" beim Seniorentreff im Pfarrheim.

"In der kirchlichen Liturgie rückt der Leidensweg Jesu in den Mittelpunkt", erklärte Tiefenbacher. Aus der Leidensgeschichte griff er verschiedene Menschen heraus, die mit Jesus den Leidensweg gingen. Dazu zeigte er beeindruckende Bilder. "Was können wir von ihnen lernen?" und "Was ist biblisch begründet?", fragte er immer wieder.

Die Kinder in Jerusalem jubelten Jesus bei seinem Einzug durch das Goldene Tor zu. "Die Gesetzesvorschriften müssen unbedingt eingehalten werden", forderte der Hohe Priester Kaiphas. "Aber die Gesetze sind für Menschen da, nicht der Mensch für die Gesetze", gab der Pfarrer zu bedenken. Der römische Statthalter Pilatus verurteilte Jesus. "Er hatte nicht den Mut, zu seiner Entscheidung zu stehen", bedauerte der Geistliche. Simon von Cyrene wurde gezwungen, mit Jesus das Kreuz zu tragen.

"Jede dieser biblischen Gestalten hat für uns Christen eine wichtige Botschaft", betonte Pfarrer Triebenbacher. Die versuchte er mit seinen Zuhörern herauszuarbeiten. "So wie sie sollten wir Jesus in unseren Herzen tragen" lautete seine Erkenntnis.

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