Nach mehr als 26 Jahren bei der Stadtbücherei Kemnath beginnt für Christine Schubert ein neuer Lebensabschnitt. Sie beendet ihren beruflichen Einsatz und geht in Rente. Wie die Stadtverwaltung in einer Mitteilung für die Medien schreibt, war sie seit 2000 Teil des Büchereiteams, hat die Entwicklung der Einrichtung über viele Jahre begleitet und mitgestaltet. Zeitweise hatte sie auch die Leitung der Bücherei inne.
"Zu den Projekten, an denen sie mitwirkte, gehören unter anderem die Einführung und Betreuung der Bibliothekssoftware, die Organisation von Ausstellungen sowie die Pflege und Organisation des Medienbestands", schreibt die Stadt. Als gelernte Fremdsprachenkorrespondentin habe Schubert dabei auch ihre sprachlichen Fähigkeiten in die Arbeit einbringen können.
Besonders wichtig sei ihr der direkte Kontakt zu den Leserinnen und Lesern gewesen: "Sie hatte stets ein offenes Ohr, kam gerne mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und war für viele eine vertraute Ansprechpartnerin."
Auch die Arbeit mit Kindern lag der Büchereimitarbeiterin am Herzen, heißt es weiter. So betreute sie unter anderem das Schreibprojekt "Mein erster Satz" mit den Mädchen und Buben der Grundschule. Eine besondere Herausforderung war der Umzug der Stadtbücherei vom Alten Rathaus in das Lenzbräu-Gebäude: "Bei dieser Mammutaufgabe war Christine Schubert mit großem Einsatz dabei und begleitete die Einrichtung der Bücherei an ihrem neuen Standort."
Zum Abschied bedankten sich Bürgermeister Roman Schäffler sowie die Kolleginnen der Stadtbücherei und des Familien- und Bürgerzentrums Mittendrin bei Christine Schubert für die vielen Jahre engagierter Arbeit und das gute Zusammenwirken. Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschten sie ihr alles Gute.













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