05.04.2019 - 10:43 Uhr
KemnathOberpfalz

CSU-Spitze sitzt ein - und diskutiert

Freiwillig ins Gefängnis ging der erweiterte Vorstand des CSU-Ortsverbandes Kemnath. Der Grund war eine zweitägige Klausurtagung.

Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein, diskutiert der erweitert Vorstand des CSU-Ortsverbandes Kemnath mit Vorsitzendem Werner Nickl sowie seinen beiden Stellvertretern Hans Prieschenk (von links) und Roman Schäffler (vorne, Vierter von links) bei einer Klausurtagung die aktuellen Probleme der Stadt und ihrer Ortsteile.
von Josef ZaglmannProfil

Dazu trafen sich die CSU-Mitglieder in Amberg im Hotel "Fronfeste", einem umgebauten Gefängnis, das bis 1966 noch in Betrieb war. In einem sehr schönen Ambiente bearbeiteten sie in Workshops die Themen, die in Kemnath und seinen 39 Ortsteilen derzeit auf der Agenda stehen.

Ausführlich diskutierten die Teilnehmer die Entwicklung der Innenflächen wie das ehemalige Brauhausgelände und das im ehemaligen Lenzbräugebäude entstehende Bürgerhaus, die geplanten Dorferneuerungsmaßnahmen sowie den ländlichen Straßenbau. Vorschläge gab es auch für die Weiterentwicklung der Stadt zum familienfreundlichen Standort, der viele Arbeitsplätze bietet, sein Gewerbe- und Industrieangebot erweitert, die Rundumversorgung der Bürger aller Altersschichten im Auge hat und auch den neuen Wohnformen gerade im Altstadtbereich Rechnung tragen will.

Gerade das Bauen auf dem Land war eines der Top-Themen. Aber auch der Bereich Energie und Umwelt nahm einen breiten Raum ein. Die 25 Teilnehmer zeigten Roman Schäffler, dem frisch gekürten Bürgermeisterkandidaten des CSU-Ortsverbandes, dass sie voll hinter ihm stehen und ihn mit allen Kräften so unterstützen werden, dass er bei den Kommunalwahlen im März nächsten Jahres den Bürgermeisterstab von Werner Nickl übernehmen kann.

Schäffler bewies bei dieser Tagung seine große Kompetenz im Wissen um seine Heimatstadt Kemnath und die verschiedenen Ortsteile. Er ist seit mehreren Jahren Kämmerer und weiß deshalb auch bestens über die finanzielle und wirtschaftliche Situation bei Kindergarten, Schulen, Feuerwehrwesen oder anderen städtische Themen Bescheid.

Doch bei dieser Klausur wurde nicht nur gearbeitet. Abends erhielten alle "Gefängnisinsassen" Freigang. Das wurde entsprechend im Schloderer-Brauhaus, einer Erlebnisgastronomie im Herzen Ambergs, gefeiert. Am Ende lobten die Teilnehmer die Ergebnisse einer "ergebnisorientierten Klausur". Alle waren von dem außergewöhnlichen Hotelaufenthalt begeistert. Ortsvorsitzender Werner Nickl würdigte die Mitarbeit "seiner" Truppe.

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