15.05.2018 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

26 Drittklässler beim Brandschutzunterricht bei der Kemnather Feuerwehr Damit Feuer nicht zum Feind wird

Was tun, wenn es brennt? Wie setzte ich richtig den Notruf ab? Und wie kommt es überhaupt zu einem Feuer? Für 26 Drittklässler der Grundschule sind das nach dem Besuch bei den Kemnather Floriansjüngern Fragen, worauf sie zu 112 Prozent Antwort geben können.

Ob Hitzeschutzanzug oder Rettungsspreizgerät. Die Kinder hatten viele Fragen, welche die Feuerwehrmänner und Kreisbraninspektor Otto Braunreuther gut erklärten.
von Michael DenzProfil

Schon vor dem Besuch bei der Feuerwehr Kemnath hatte Lehrkraft Elisabeth Schubert die Kinder im Heimat- und Sachunterricht auf das Thema vorbereitet. Zudem sind einige der Mädchen und Buben bereits bei einer Kinderfeuerwehr. Wie Feuer entsteht und wie es gelöscht werden kann, führte ihnen Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther vor. Dabei bekämpfte er den Brand von Stroh mit einer Wasser-Sprühflasche oder legte eine Löschdecke darüber. Das richtige Absetzen eines Notrufes sowie das Verhalten bei Bränden und in Notsituationen gehörte ebenfalls zur Brandschutzerziehung. Mit einer speziellen Telefonanlage simulierte Peter Kreuzer die Leitstelle und nahm die Notrufe der Kinder an. Sie hatten sich dafür selbst ein Szenario mit diversen "Schadensbildern" auswählen dürfen. Das wichtigste "W" der "fünf W-Fragen" sei das Warten am Telefon. "Jeder einzelne und noch so kleine Hinweis hilft den Rettungskräften und erbringt wichtige Erkenntnisse. Begebt euch niemals in Gefahr, wendet euch sofort an einen Erwachsenen, ruft um Hilfe", legte Braunreuther den jungen Gästen nahe.

Besonders beeindruckt zeigten sie sich von der Ausrüstung und den Einsatzfahrzeugen wie der Drehleiter und den Löschfahrzeugen. Viele der Schutzkleidungen zeigten und erklärten Daniel Merkl und Michael Denz. Hier waren das Atemschutzgerät, die persönliche Schutzausrüstung sowie der Hitze- und Insektenschutzanzug die "Favoriten" der Kleinen. Sehr interessiert waren sie auch an den hydraulischen Rettungsgeräten und an der Löschausrüstung.

Nachdem alle Kinder die Urkunde "Florian Schlaucherl" erhalten hatten, gab es noch ein Malbuch, ehe der Besuch mit einer Fahrt zur Schule mit vier Feuerwehrfahrzeugen bei Blaulicht und Horn endete.

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