Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und eine offene und ausführliche Kommunikation rund um den stationären Aufenthalt von gemeinsamen Patienten - darum drehte sich eine Informationsveranstaltung für niedergelassene Ärzte, zu der das Krankenhaus Kemnath und die Stadt Kemnath eingeladen hatten.
Wie Michael Reindl, Pressesprecher der Kliniken Nordoberpfalz AG in einer Pressemitteilung erklärt, seien etliche Haus- und Fachärzte der Region der Einladung gefolgt. Dabei sei nicht nur über aktuelle Entwicklungen in der Struktur, sondern ebenfalls über spezielle Möglichkeiten der Versorgung am Krankenhaus Kemnath informiert worden.
Patienten optimal versorgen
"Uns ist es außerordentlich wichtig, dass wir einen engen Kontakt zu den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen haben. Denn für sie steht wie für uns als Krankenhaus die optimale Versorgung unserer gemeinsamen Patientinnen und Patienten an erster Stelle. Deshalb wollen wir diese Zusammenarbeit auch zukünftig weiter verstärken", wird Timo Sonntag, Krankenhausleiter der Kliniken Nordoberpfalz, in dem Schreiben zitiert.
Susanne Müller, Geschäftsführerin des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), verwies auf die erfolgreichen Bemühungen der Kliniken Nordoberpfalz, die ambulante Versorgung in Kemnath weiterhin zu gewährleisten. Seit 1. Juli werden an einem neuen Standort des MVZ Nordoberpfalz orthopädische und unfallchirurgische Behandlungen angeboten. Neben der Notfallbehandlung bei Knochenbrüchen oder Sportverletzungen und der allgemeinen Wundversorgung werden verschiedene konservative und operative Behandlungen abgedeckt. Am Krankenhaus Kemnath steht zudem außerhalb des MVZ eine 24-Stunden-Notfallversorgung zur Verfügung.
Dr. Peter Deinlein informierte seine Kollegen über das Projekt der Hausarztschmiede. Damit soll die allgemeinmedizinische Versorgung im ländlichen Raum gewährleistet werden. "Das erreichen wir auch durch eine Verbundweiterbildung mit individuellem Rotationsplan. Unser Ziel ist, dass sich langfristig wieder mehr Ärztinnen und Ärzte im Landkreis Tirschenreuth niederlassen", erklärte Deinlein.
Dr. Florian Höhler (Chefarzt der Chirurgie am Krankenhaus Kemnath) sprach über die Möglichkeiten der Versorgung von Bauchwandhernien am Krankenhaus Kemnath. Dr. Cornelius Schörle (MVZ Nordoberpfalz am Krankenhaus Kemnath) zeigte Grundlagen und aktuelle Therapiestrategien beim Knorpelersatz auf.
Behandlungsmöglichkeiten nutzen
Große Bedeutung sprach auch Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler dem Austausch zwischen Niedergelassenen und Krankenhaus zu: "Wir haben bedarfsgerechte und ausgezeichnete Behandlungsmöglichkeiten sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Diese können wir aber nur in der ganzen Breite ausnutzen, wenn alle Partner eng kooperieren."













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