Das Festival junger Künstler Bayreuth macht am Montag Station in Kemnath. Das fünfköpfige Ensemble „Mariachi Universal“ unter der Leitung von Carlos Avina trat in der traditionellen schwarzen Mariachi-Tracht auf – lediglich auf die sonst typischen Sombreros verzichteten sie aufgrund der sommerlichen Temperaturen. Mit Trompete, Violine, Gitarre, Guitarrón und ausdrucksstarkem Gesang präsentierten sie bekannte Klassiker wie „Cielito Lindo“ und „El Son de la Negra“ und vermittelten dabei die Lebensfreude und Leidenschaft Mexikos.
Für eine Überraschung sorgte ein spontanes Standkonzert auf dem Kemnather Stadtplatz. Da zeitgleich eine Sitzung des Stadtrats im Rathaus stattfand, spielten die Musiker kurzerhand vor den geöffneten Fenstern und bescherten den Stadtratsmitgliedern eine unerwartete musikalische Einlage vor der eigentlichen Tagesordnung.
Die Ursprünge der Mariachi-Musik liegen im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco. Dort entwickelte sie sich im 19. Jahrhundert und wird auf Festen, Familienfeiern und kulturellen Veranstaltungen jeder Art gespielt. Im Jahr 2011 wurde die Mariachi-Musik von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.













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