11.02.2019 - 10:35 Uhr
KemnathOberpfalz

„Fairtrade und Artenvielfalt gehören zusammen“

Kemnath ist seit einigen Jahren offizielle "Fairtrade-Stadt". Die Sprecher der Steuerungsgruppe unterstützen das Volksbegehren "Rettet die Bienen" und nennen Gründe dafür.

Die beiden Sprecher der Kemnather Fairtrade-Steuerungsgruppe, Alfred Kick und Heidrun Schelzke-Deubzer (rechts), sowie Steuerungsgruppen-Mitglied Luzia Söllner sagen klar „ja“ zum Volksbegehren „Artenschutz“.
von Holger Stiegler (STG)Profil

"In unserer bisherigen Arbeit war es uns wichtig, das Thema Fairtrade mit dem Ziel einer regionalen und biologisch-ökologischen Landwirtschaft zu verknüpfen", erklärt Alfred Kick, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe. Für ihn, seine Stellvertreterin Heidrun Schelzke-Deubzer sowie einzelne Mitglieder stand es außer Frage, das Volksbegehren "Artenvielfalt - Rettet die Bienen!" zu unterstützen.

Schelzke-Deubzer betont, dass mit dem Volksbegehren ein gesetzlicher Rahmen angestoßen werde, der zu einem Investitionsprogramm für die Landwirtschaft führen werde: "Damit werden Landwirte, die Leistungen für das Gemeinwohl bringen, in Zukunft noch stärker gefördert und die Umstellung auf ökologischen Landbau noch intensiver unterstützt". Die Forderungen des Volksbegehrens seien somit nicht nur eine echte Chance für Bayerns Landwirte, sondern auch für den in Kemnath erfolgreich praktizierten Fairtrade-Ansatz, der eben auch die Regionalität und die biologisch-ökologische Komponente im Blick habe.

Dass in Zusammenhang mit dem Volksbegehren die Umweltbeauftragte des Bistums Regensburg, Beate Eichinger, an den Artenschutz als Teil der Schöpfungsverantwortung des Menschen erinnert, werten Kick und Schelzke-Deubzer als sehr positives und wichtiges Signal. "Das Volksbegehren zeigt, dass sich viele Leute mit dem Thema befassen", meint Kick.

Mit dem Thema Fairtrade sei es in Kemnath gelungen, eine Bewegung beziehungsweise eine Denkrichtung anzustoßen. "Das kann mit der Artenvielfalt genauso gelingen", so Schelzke-Deubzer.

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