21.10.2019 - 16:31 Uhr
KemnathOberpfalz

Fit bei Notfallmeldung und Erster Hilfe

Richtiges Handeln beim Auffinden einer bewusstlosen Person wie auch das korrekte Absetzen einer Notfallmeldung: 30 Nachwuchsfloriansjünger aus 7 Jugendfeuerwehren stellten sich erfolgreich dem Wissenstest im Kemnather Gerätehaus .

Leicht rückläufig ist die Anzahl der Anwärter und der Jugendfeuerwehren beim Wissenstest. Nach 39 im Vorjahr haben diesmal 30 Nachwuchsbrandschützer teilgenommen.
von Michael DenzProfil

"Verhalten bei Notfällen" lautete das Thema des Wissenstestes der Jugendfeuerwehren Bayerns. Auch im Kemnather Land unterzogen sich die Anwärter aus Immenreuth, Höflas bei Kemnath, Kötzersdorf, Lenau, Oberwappenöst, Punreuth und Kemnath den Prüfungen.

Im Vorfeld hatten die Jugendfeuerwehrwarte mit den Nachwuchsbrandschützern bei mehreren Übungseinheiten in Erster Hilfe, im richtigen Handeln bei Notfällen und im Ablauf der Rettungskette trainiert. Beim Test mussten die Jugendlichen die Rettungskette, zu der das Absichern und der Eigenschutz, Notruf und die Sofortmaßnahmen, die erweitere Erste Hilfe, Einsatz des Rettungsdienstes und der Abtransport des Patienten in ein Krankenhaus gehören, erklären können. Großen Wert hatten die Ausbilder darauf gelegt, dass die Nachwuchsfeuerwehrleute entsprechend richtig bei Notfällen handeln.

Auch lernten sie, auf welche Inhalte es beim Absetzen eines Notrufes besonders ankommt, so dass der Disponent der Leitstelle den Umfang des Notfalls sowie die Örtlichkeit genau einschätzen sowie die geeigneten Rettungsmittel von Feuerwehr und Rettungsdienst entsenden kann. Ebenfalls rückten, neben Handy und Telefon, weitere Möglichkeiten einer Notfalleinrichtung, wie etwa Druckknopfmelder und Notrufmethoden für Gehörlose, in den Mittelpunkt. Was beim Auffinden einer bewusstlosen Person zu tun ist, wussten die Jugendlichen ebenfalls. Nicht nur theoretisch, sondern auch in praktischen Einheiten hatten das die Jugendfeuerwehrgruppen im Vorfeld geübt. Zudem beantworteten die Nachwuchskräfte Fragen über die Grundlagen der Ersten Hilfe. So galt es, Anzeichen eines Schocks zu deuten und die Handgriffe der stabilen Seitenlage zu kennen.

"Alle Teilnehmer haben bestanden und eine gute Leistung erbracht", freute sich Kreisjugendfeuerwehrwart Wolfgang Bauer. Zehn Teilnehmer legten beim Wissenstest die Stufe eins, acht Jugendliche die Stufe zwei ab. Die Stufe drei und die Stufe vier absolvierten jeweils sechs Jugendfeuerwehrler. Für das gute Leistungsergebnis und die Teilnahme am Jugendwissenstest dankte Kreisbrandmeister Florian Braunreuther. Zudem erläuterte er den Jugendwarten, welch "wichtige und zukunftssichernde Arbeit in den Feuerwehren" sie innehaben.

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