Kemnath
30.12.2018 - 13:12 Uhr

Freie Wähler besuchen Bauhof

Die Arbeit der kommunalen Dienstleister muss man schätzen. Das gilt für alle Bereiche einschließlich dem städtischen Bauhof

v.l. Ely Eibisch, Hermann Schraml, Armin Wöhrl, Markus Lehner
in der Fahrzeughalle Bild: ak
v.l. Ely Eibisch, Hermann Schraml, Armin Wöhrl, Markus Lehner in der Fahrzeughalle
im Salzlager v.l. Ely Eibisch, Armin Wöhrl, Hermann Schraml, Markus Lehner Bild: ak
im Salzlager v.l. Ely Eibisch, Armin Wöhrl, Hermann Schraml, Markus Lehner

Alljährlich besuchen die Freien Wähler und Mitglieder der Stadtratsfraktion eine kommunale Einrichtung. Nach Kindergarten und Kläranlage stattete die Wählergruppe nun dem städtischen Bauhof einen Besuch ab. Stellvertretender Bauhofleiter Armin Wöhrl empfing die von zweitem Bürgermeister Hermann Schraml und den Stadträten Ely Eibisch und Markus Lehner angeführten Besucher.

In der Fahrzeughalle erläuterte er, dass der Bauhof aus zehn Mitarbeitern plus einem Hausmeister bestehe. Im Sommer verstärkten Teilzeitkräfte das Team. Der Fahrzeugpark umfasse fünf Pritschenfahrzeuge. "Eines davon ist ein elektrobetriebenes kleines Kommunalfahrzeug mit kippbarer Ladefläche, das vor allem im beengten, oft zugeparkten Stadtbereich im Rahmen der Grünanlagenpflege und Hausmeisterservice eingesetzt wird", so Wöhrl. Außerdem gehörten ein Lkw, ein Holder-Mehrzweckfahrzeug, je ein Lader und Unimog sowie ein universell einsetzbarer Allradtraktor zur Ausrüstung. Anbaugeräte, wie Kehrmaschine, Mähgeräte und Schneepflüge samt Salzstreuer, würden den Einsatzbereich der Fahrzeuge ausweiten.

Im Schreinereiraum könnten mit Hobelmaschine und Abrichte, Kreis- und Kappsäge sowie Absauganlage einfache Holzarbeiten selbst erledigt werden. Beim Rundgang erzählte Wöhrl, dass der Bauhof 1999 auf dem ehemaligen Kläranlagengelände errichtet und mit einer Halle in Stahlbauweise erweitert worden sei. Der Bauhof werde mit Öl beheizt, und das Gelände umfasse eine Fläche von rund 8000 Quadratmetern. "Insgesamt sind wir mit unserer personellen und maschinentechnischen Gebäudeausstattung sehr zufrieden", bilanzierte Wöhrl.

Im Salzlager könnten 200 Tonnen gelagert werden. Bei Glatteis, wie vor zwei Wochen, würden pro Tag rund 15 Tonnen auf Straßen und Gehwege gestreut. Der Winterdienst werde mit drei eigenen Fahrzeugen und zwei Lohnunternehmern erledigt. In den sieben gemauerten Materialboxen seien Baustoffe wie Sand, Splitt, Frostschutz und Schotter gelagert, um auch im Winter für die Behebung von Wasserrohrbrüchen, Streudienst und sonstigen Oberflächenschäden gewappnet zu sein. Fast alle Bauhofdächer seien mit Photovoltaikmodulen bestückt. Auf dem Gelände werde eigenes Grünmaterial und Bodenaushub gelagert, der jeweils umweltgerecht wiederverwertet und je nach Schadstoffbelastung fachgerecht entsorgt werde. Eine weitere Aufgabe des Bauhofes ist auch die Regulierung des Wasserdurchlaufes durch die Stadt mittels der zwei Wehre am Stadtweiher und an der Fischhälterung.

"Unser Unimog ist zwölf Jahre, der Lkw zehn Jahre alt. Der Winterdienst mit Salz lügt nicht und zehrt sehr stark am Material", verdeutlichter Wöhrl zum Abschluss. Mit einem Präsentkorb mit Weihnachtsleckereien dankte der FW-Ortsverband für die umfassende Information und Führung durch das Bauhofgelände.

 
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