31.01.2019 - 13:35 Uhr
KemnathOberpfalz

Wie frisches Blut fürs BRK

Die BRK-Bereitschaft Kemnath baut auf den Nachwuchs. Durch die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit werden auf Kreis- und Bezirksebene beim Jugendrotkreuzwettbewerb die Plätze auf den ersten Rängen eingefahren.

Die Bereitschafts- und Jugendleiterin der Kemnather BRK-Bereitschaft, Kristina Konz (stehend), ist stolz auf die erfolgreiche Nachwuchstruppe sowie deren Betreuer.
von Michael DenzProfil

Beim Jahresauftakt der BRK-Bereitschaft Kemnath berichtet Bereitschaftsleiterin Kristina Konz, die zugleich die Jugendabteilung leitet, vom Erfolg der Kinder- und Jugendarbeit in den eigenen Reihen. "Unsere Jugendarbeit kann sich durchaus sehen lassen. Das beweisen unter anderem die Platzierungen im Jugendrotkreuzwettbewerb auf Kreis- und Bezirksebene."

Bereits beim Kreisentscheid des Jugendrotkreuzes (JRK) im April 2018 in Kemnath belegte der jüngste Nachwuchs ("Stufe Bambini", Jahrgänge 2009 bis 2012) den ersten Platz und sicherte sich so die Teilnahme am Bezirksentscheid Niederbayern/Oberpfalz in Osterhofen. Bei diesem belegten die "Pflasterrocker" den zweiten Platz und zogen so zum Landesentscheid nach Langenzenn weiter. Dort kamen sich die jüngsten Jugendrotkreuzler Kemnaths ebenfalls auf den zweiten Rang. In der ersten Stufe des JRK-Wettbewerbs (Jahrgänge 2006 bis 2008), sowie in der zweiten Altersstufe (Jahrgänge 2002 bis 2015) fuhr die Kemnather Nachwuchstruppe jeweils den zweiten Platz beim Kreisentscheid ein.

"Unser Nachwuchs schlug sich tapfer und erbrachten einwandfreie Spitzenleistung. Ohne die große Mithilfe und Unterstützung von Betreuerinnen und Betreuern in der Vorbereitung auf die Wettbewerbe wäre das nicht so zu meistern gewesen", ist sich die Bereitschaftsleiterin sicher. Dafür dankte sie allen Beteiligten.

Insgesamt 43 Mitglieder zählt das Kemnather Jugendrotkreuz. In der Gesamtzahl zählen alle Mitglieder bis 27 Jahre ebenfalls dazu. Für sie zählte Konz 23 Gruppenstunden. Zudem beteiligte man sich beim Kreisausflug des JRK in den Freizeitpark nach Plohn und unternahm weitere Ausflüge in der Region. Vor allem in den Gruppenstunden werde dem Nachwuchs äußerst kindgerecht das Helfen beigebracht. Für die Betreuer und Unterstützer der Jugendarbeit gab es ein Freizeitwochenende auf der Bergwachthütte Tannenberg.

"Es ist der Fortbestand eines jeden Vereins gesichert, wenn die Kinder- und Jugendarbeit nicht nur existiert, sondern auch lebt", hob Bürgermeister Werner Nickl im Bezug auf die hervorragende Nachwuchsarbeit des BRK hervor. Auch Natalie Wölfl, die Jugendleiterin im Kreisverband Tirschenreuth, bescheinigte der Rotkreuzlern eine einwandfreie Jugendarbeit. Besonders die Einbindung in praktische Übungen durch kindgerechte Erklärung halte den Nachwuchs am Ball. Nicht anders sieht es Sven Lehner aus Erbendorf. "Ich sehe, spüre und erlebe eine erfolgreiche Jugendarbeit, welche anstandslos funktioniert", erklärte der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer.

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