12.06.2019 - 11:34 Uhr
KemnathOberpfalz

Früchte, Wetter, Landwirtschaft

An der Flurprozession von Kemnath nach Eisersdorf beteiligen sich viele Gläubige.

Beim vierten Altar am renovierten Wegkreuz beim Seniorenheim spendete Stadtpfarrer Konrad Amschl mit der Monstranz bei der Flurprozession letztmals den Segen.
von Josef ZaglmannProfil
Am ersten Altar in Eisersdorf trug Lektor Hans Steinkohl die Lesung und die Fürbitten vor.
Die Familie Weichs hatte in ihrem Hof in Eisersdorf den zweiten Altar aufgebaut.

(jzk) Eigentlich ist die traditionelle Flurprozession der Pfarrei Kemnath nach Eisersdorf eine feierliche Bittprozession. Aber 1972 wurde sie auf Wunsch der Deutschen Bischofskonferenz umbenannt, weil sie außer den Anliegen der Landwirtschaft auch noch andere Bereiche des menschlichen Lebens umfassen soll.

Auch heuer machten sich am Pfingstmontag um 8 Uhr wieder zahlreiche Gläubige mit Stadtpfarrer Konrad Amschl und mehreren Ministranten auf den Weg nach Eisersdorf. Sie baten Gott um seinen Segen für das Wachsen der Feldfrüchte und die Hilfe in allen Lebensbereichen. Unterwegs schlossen sich Gläubige der Prozession an. Hans Steinkohl betete den freudenreichen Rosenkranz und erflehte Gottes Hilfe für alle, die in der Industrie, im Gewerbe und im Handwerk tätig sind.

Beim Anwesen Miethig am Ortseingang warteten schon viele Menschen auf die Ankunft der Prozession. Dort zelebrierte der Stadtpfarrer die Feldmesse, Steinkohl trug die Lesung und die Fürbitten vor.

Mesnerin Regina Frank und Markus Lehner sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Auf einem Sakralkeyboard begleitete Josef Zaglmann die Kirchenlieder.

Nach dem Wettersegen und dem Schlusslied "Maria breit den Mantel aus" traten die vier Himmelträger Albert Schreyer, Peter Ferner, Eugen Zeitler und Andreas Gallei in Aktion. Der Geistliche trug die Monstranz durch Eisersdorf zum zweiten Altar beim Anwesen Weichs.

Auf dem Weg dorthin gedachte man im Gebet aller, die in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelversorgung tätig sind. Am dritten Altar am Wegkreuz in der Eisersdorfer Au beteten alle für die Eltern, Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter in den Medien. Der vierte Altar war vor dem Kreuz beim Seniorenwohn- und Pflegeheim errichtet worden. Dort galten die Bittgebete denen, die in den sozialen Diensten beschäftigt sind.

Mit dem eucharistischen Segen und dem Kirchenlied "Großer Gott, wir loben dich" endete die Flurprozession in der Stadtpfarrkirche. Dort zelebrierte Konrad Amschl um 10.30 Uhr die Pfarrmesse.

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