03.08.2018 - 12:46 Uhr
KemnathOberpfalz

Gefeiert, gestempelt, gesiegelt

Im Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum in der Kemnather Fronveste öffnet diesen Samstag eine neue Austellung. Dieser Akt fällt mit einer weiteren Veranstaltung zusammen.

Der Bayreutherin Christiane von Sobbe verdankt das Kemnather Museum viele Exponate aus dem Besitz der Adelsfamilie von Lindenfels. Dazu zählen auch die Bilder „Armesberg“ (Abbildung) und „Der gute Hirte“ der letzten Wolframshofer Baronin Christa von Lindenfels, die unter ihrem Mädchennamen von der Schulenburg malte und zeichnete.
von Bernhard PiegsaProfil

(bjp) Der Schrift- und Siegelkunst vergangener Zeiten widmet das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum in der Kemnather Fronveste ab sofort die Sonderausstellung "Gestempelt und gesiegelt - eine Zeitreise". Gezeigt werden Einzelstücke und komplette Dokumentsammlungen aus dem 19. Jahrhundert nebst Petschaften und Utensilien rund um das Schreiben und Siegeln.

Den festlichen Rahmen der Ausstellungseröffnung setzt diesen Samstag ab 19 Uhr ein Sommernachtsfest im Museumshof mit erlesenen Speisen und Musik der "Kem's". An diesem Abend können auch selbst Siegelabdrücke gefertigt werden. Besichtigt werden können ferner die museale Sammlung von Replikaten historischer Siegel, der Urkundenschatz der Rittergüter Höflas und Nairitz, die Originalsiegelstempel derer von Lindenfels zu Wolframshof sowie die Bilder "Armesberg" und "Der gute Hirte".

Diese beiden Kunstwerke der letzten "Wolframshofer Baronin" Christa-Wernfriedis von Lindenfels, alias Christa von der Schulenburg, überließ deren Bayreuther Verwandte Christiane von Sobbe dem Museum. Wer nicht zur Vernissage kommen kann: Das Museum in der Trautenbergstraße ist jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr, am ersten Sonntag des Monats zusätzlich von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

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