10.06.2019 - 15:19 Uhr
KemnathOberpfalz

Es geht um die Wurst

„Currywurstmann“ Chris Töpperwien lockt Neugierige in den Rewe-Markt Kemnath.

"Currywurstmann" Chris Töpperwien (Mitte) mit den Startup-Gründern Linus (recht) und Colin Banse (links) in Kemnath
von Holger Stiegler (STG)Profil
Auch für Autogramme und Fotos war der Currywurstmann ein beliebtes "Opfer".

Der Mann mit dem Curry war da - und zwar im Kemnather Rewe-Markt. Mit seinen Partnern Colin und Linus Banse vom Bayreuther Startup "Quick & Curry" promotete Chris Töpperwien am Freitagnachmittag verschiedene Curry-Gewürze und eine Curry-Soße.

Die mittlerweile geschützte Bezeichnung "Currywurstmann" allein wäre wohl schon eine Charakterisierung, die sich einprägt. Aber bei Chris Töpperwien geht noch mehr und das auf vielen Kanälen: "Das Sommerhaus der Stars", "Goodbye Deutschland", "Das perfekte Promi-Dinner" und - fast schon zwangsläufig - das RTL-Dschungelcamp unter dem Motto "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Und dennoch kann Töpperwien auch ganz schon viel über die Currywurst erzählen. "Die Wurst muss knackig sein und nicht gummimäßig", erklärt er im Gespräch mit Oberpfalz-Medien.

Und das trifft seiner Meinung nach am besten auf eine gegrillte und durchgegarte rheinländische Bratwurst zu, die zu 50 Prozent aus Kalb und zu 50 Prozent aus Schwein besteht. "Am wichtigsten ist die Soße", meint Töpperwien. Nicht unbedingt überraschend, wenn man die Currywurst-Soße und dazu passende Gewürze vermarkten will. "Sie darf nicht zu currylastig sein und sollte lauwarm serviert werden - dann ist es perfekt", meint der Experte, der im persönlichen Gespräch gar nicht so schrill ist, wie er im Fernsehen oft wirkt.

Die Kooperation mit dem Brüder-Paar aus Bayreuth sei zufällig über Social Media zustande gekommen. "Ich habe bei Instagram ihre Currywurst-Fotos geliked", erinnert er sich. Auch Linus Banse bestätigt, dass die Chemie gleich beim ersten Treffen Anfang 2019 in München gepasst habe.

Schnell habe man entschieden, gemeinsam Produkte zu entwickeln, was auch gelungen sei. Mit ihrem Startup "Quick & Curry" und den dazugehörigen Produkten sei man mittlerweile in 300 bis 350 Supermärkten präsent. Die aktuelle Promotion-Tour mit Chris Töpperwien führe sie durch Supermärkte in ganz Deutschland.

Am Stand im Kemnather Rewe wird Töpperwien natürlich schnell erkannt, bereitwillig schreibt er Autogramme, steht für Selfies bereit und plaudert auch über das Dschungelcamp. Sieht er sich selber eigentlich als Trash-Promi? "Ich bin natürlich so ein Reality-Fernsehvogel und auch etwas bekloppt", erklärt er. Für das, was er mache, werde er ja auch bezahlt. "Und Trash fängt für mich an, wenn es Leute umsonst machen."

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