20.07.2021 - 11:48 Uhr
KemnathOberpfalz

Gemeinderat Kastl erweitert Sanierungsgebiet

Beschlossen hat der Kastler Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung eine neue Sanierungssatzung. Dabei hat die Kommune die Erweiterung des bestehenden Sanierungsgebietes für die Städtebauförderung im Blick.

Das Schloss, aber nicht der ganze restliche Gemeindeteil Wolframshof gehört jetzt zum Sanierungsgebiet für die Städtebauförderung.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Bereits im März hatte der Gemeinderat beschlossen, das bisherige Sanierungsgebiet um 9,54 Hektar auf nun 26,47 Hektar zu vergrößern. Mittlerweile, so Bürgermeister Hans Walter, seien sowohl die betroffenen Grundstückseigentümer sowie die Träger öffentlicher Belange gehört worden. Außer grundlegenden Hinweisen des Wasserwirtschaftsamtes Weiden und des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege seien keine Rückmeldungen eingegangen.

Mit ganz Wolframshof

FW-Sprecher Gerhard Dobmeier erinnerte daran, dass man im März als Fraktion gerne "Nägel mit Köpfen" gemacht und das Sanierungsgebiet um ganz Wolframshof und Mühlhof erweitert hätte. Dafür habe es leider keine Mehrheit im Gremium gegeben, bedauerte Dobmeier. Auch wenn man inhaltlich mehr wollte, so könne man dem vorgelegten Beschlussvorschlag nun rein formal zustimmen. Lediglich Markus Kaufmann votierte schließlich gegen die neue Satzung.

Veränderungen wird es bei den Wahlbezirken der anstehenden Bundestagswahl am 26. September geben: Bei früheren Wahlen wurde verstärkt von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Um den Veränderungen gerecht zu werden, legte das Gremium nun fest, dass bei der diesjährigen Bundestagswahl zwei Briefwahlbezirke eingerichtet werden. Zugleich werden die bisherigen zwei Urnenwahlbezirke zu einem Stimmbezirk zusammengefasst, erläuterte Bürgermeister Hans Walter.

"Trotz der hohen Nachfrage bei der Briefwahl werden nach wie vor Wahlhelfer am Wahltag benötigt. Die Einteilung der Wahlhelfer wird im August erfolgen", sagte der Rathauschef. Wer sich als Wahlhelfer einbringen möchte, könne sich jederzeit bei der Verwaltung melden. Ein Schulungstermin wird noch bekannt gegeben.

Jeweils 25 Sandsäcke

Walter informierte, dass im Nachgang der Juni-Sitzung für den Bauhof 2000 Sandsäcke aus Kunststoff bestellt wurden, die inzwischen auch geliefert wurden. "Leider haben sich in den Ortschaften noch keine passenden Unterstellflächen für gefüllte Sandsäcke gefunden." Deshalb kann nun jeder Grundstücksbesitzer, der in der Vergangenheit bei Starkregen Probleme hatte, nach Terminabsprache 25 gefüllte Säcke beim Bauhof kostenlos abholen.

Die Sandsack-Aktion geht auf das Unwetter Anfang Juni zurück

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