16.02.2020 - 16:54 Uhr
KemnathOberpfalz

Großes Interesse am "WeiberWerk"

Ein starkes "Weiber-Werk" hat sich im Familienzentrum Mittendrin gebildet. 40 engagierte Frauen beteiligten sich am Gründungstreffen des beruflichen Netzwerkes.

Jessika Wöhrl-Neuber, Jennifer Reber und Elisabeth Bayer (vorne, von rechts) freuten sich über die große Resonanz beim Gründungstreffen des Netzwerks "Weiber-Werk" im Familienzentrum Mittendrin.
von Josef ZaglmannProfil

Die Idee zum "Weiber-Werk" hatten Elisabeth Bayer, Personalleitern bei Siemens Healthineers am Standort Kemnath und Jennifer Reber, Abteilungsleiterin bei der Pressather Firma Lippert. Mit Mittendrin-Leiterin Jessika Wöhrl-Neuber haben sie das Gründungstreffen des Netzwerkes für berufstätige Frauen geplant. Teilnehmen wollten daran schließlich viel mehr als das Familienzentrum fassen konnte. So groß wie das Einzugsgebiet war, von Weiden, Schwandorf, Bayreuth bis hin nach Forchheim, so unterschiedlich und spannend waren die Lebensläufe und beruflichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen. Besonders der Austausch untereinander war allen wichtig. Durch eine Vernetzung möchten die Frauen neue Impulse gewinnen.

Ideen zur Stärkung der Region

Einige Teilnehmerinnen boten an, bei weiteren Treffen ihre Coachingerfahrungen, Organisationswissen, kreative und spezielle berufliche Fähigkeiten wie beispielsweise die Ausrichtung von Seminaren an die Gruppe weiterzugeben. "Es wurden bereits einzelne Ideen diskutiert, wie das 'Weiber-Werk' die Region stärken könnte", sagte Jennifer Reber, die zum Erfahrungsaustausch mit Frauen von der OTH Amberg-Weiden und der Agentur für Arbeit gekommen war. Es bestehe aber ebenso ein Interesse, andere Firmen und neue spannende Frauen kennen zu lernen.

Genau zu diesem Punkt folgte zum Abschluss des Abends ein besonderer Höhepunkt: Carmen Bakeberg, Fertigungsleiterin bei Siemens Healthineers in Forchheim, konnte für ein Kamingespräch gewonnen werden. Sie leitet über zwei Standorte hinweg ein Team von über 170 Mitarbeitern - und das in Teilzeit mit drei Kindern. Sie berichtete über ihren beruflichen Werdegang sowie ihre ganz persönlichen Erfahrungen und bestärkte die Frauen, ihren beruflichen und privaten Weg unabhängig von der Meinung anderer zu gestalten.

Nächstes Treffen im Mai

"Es war eine außergewöhnliche Power bei diesem ersten Treffen", lautete das Fazit von Elisabeth Bayer. Sie war begeistert von dem großen Engagement der Teilnehmerinnen. Das gute Feedback bei der Auftaktveranstaltung biete einen tollen Ausblick auf das nächste Treffen im Mai. Ein besonderer Dank ging an Wöhrl-Neuber und Kerstin Graf für die Unterstützung und Vorbereitung, an Siemens Healthineers für das Catering sowie an die Firma Lippert für die Finanzierung der Gestaltung des Netzwerk-Logos.

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