Kemnath
01.08.2018 - 11:08 Uhr

Hitze wie weggeblasen

Mit dem fulminanten Konzertmarsch "Hoch Heidecksburg" des thüringischen Militärmusikers Rudolf Herzer eröffnen die Weidenberger Musikanten ihr Seebühnenkonzert. Dabei beweisen sie, dass sie zurecht mehrfacher Preisträger sind.

Mit einem sehr abwechslungsreichen musikalischem Programm spielen sich die Weidenberger Musikanten in die Herzen ihrer Zuhörer. jzk
Mit einem sehr abwechslungsreichen musikalischem Programm spielen sich die Weidenberger Musikanten in die Herzen ihrer Zuhörer.

(jzk) Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml hieß die aus Funk und Fernsehen bekannte Blaskapelle, die bereits zum fünften Mal in Folge in Kemnath ihre musikalische Visitenkarte abgab. Bei Freunden von erlesener sinfonischer Blasmusik hat sie einen sehr guten Ruf, denn sie ist Kulturpreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung und des Landkreises Bayreuth.

Dirigent und Moderator Klaus Weiß lud die Zuhörer, die Pavillons vor der sengenden Sonne schützten, zu einem musikalischen Feuerwerk mit beliebten Melodien ein. Mit seinen Erläuterungen erleichterte er den Zuhörern das Verständnis der verschiedenen Stücke. Das abwechslungsreiche Programm reichte von Polkas ("Wir sind wir", "Böhmischer Traum", Südböhmische Polka") und Märschen ("Kaiserin-Sissi-Marsch", "Die Sonne geht auf") und Walzern ("Mondschein an der Eger") bis zum "St. Louis Blues" von Glenn Miller und Evergreens aus der Popmusik.

Zum Mitsummen luden die Märsche "Auf der Vogelwiese", "Egerland Heimatland" und der Egerländer Liedermarsch" von Ernst Mosch, dem legendären Leiter der Original Egerländer Musikanten ein. Die Blasmusikformation "Viera Blech" war mit der Polka "Von Freund zu Freund" im Programm vertreten.

"Es muas zwar no was anders gebn auf dera Welt, irgendwas was no füi schener is als ganz füi Geld", lautete eine Textstelle in dem Song "Paula" von der Gruppe Haindling. Einer der Höhepunkt war das Medley mit Hits des unvergessenen Bandleaders James Last wie "Happy Heart", "Morgens um sieben", "Happy Music" und "Wochenend und Sonnenschein". Den meisten Beifall bekamen die Musikanten für Melodien von Ernst Mosch ("Auf der Vogelwiese", Egerland, Heimatland").

Natürlich durfte das fränkische Marschlied "Dunnerwetter Maicharett" nicht fehlen. Kaum war das letzte Stück "Das ist die Berliner Luft" von Paul Lincke verklungen, forderten die begeisterten Zuhörer lautstark noch eine Zugabe. Beim Marsch "Die Regimentskinder" des tschechischen Komponisten und Kapellmeisters Julius Fucik klatschten sie begeistert mit.

Beim dritten Seebühnenkonzert des Jahres am Sonntag, 5. August, um 15 Uhr spielt die Stadtkapelle Kemnath.




 
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