22.10.2019 - 17:28 Uhr
KemnathOberpfalz

Imker auch dem Karpfen nicht abgeneigt

Wie die Bienen so machen auch die Imker nicht vor Grenzen halt. Zum Austausch mit dem Bienenzuchtverein Kemnath und Umgebung war eine kleine Abordnung der tschechischen Bienenzüchter aus Nepomuk in die Oberpfalz gekommen.

Hans Kaiser, Thea Pühl, Andreas Schultes, Hans Rösch, Martin Müller, Jan Turĉ, Daniel und Jarvolena Mareškas (von links) schauten sich auch auf dem Armesberg um.
von Hans RöschProfil

Nach sie Vorsitzender Andreas Schultes empfangen hatte, führte Andreas Gallei von der Bauverwaltung die Gäste durch das neu sanierte Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath. Im Bauamt wurde die Frage gestellt wie lange es in der Regel dauert, bis ein Bauantrag genehmigt werden kann. In Tschechien werden dafür 60 Stempel benötigt, wussten die Gäste. Laut Gallei kann eoine Gemeinde in einfachen Fällen für Freistellungen, zum Beispiel bei Einfamilienhäusern, die Entscheidung in wenigen Tagen selbst treffen. Bei Sonderfällen und größeren Bauvorhaben wird der Bauantrag an das Landratsamt weitergeleitet.

Jeder Teilnehmer erhielt zur Erinnerung das neue Buch "30 Jahre Stadtsanierung Kemnath" überreicht. Zum Mittagessen ging es ins Vereinslokal Busch nach Kötzersdorf. Lob gab es dabei unter anderem für den Fisch aus der Phantastischen Karpfenstadt Kemnath. Am Nachmittag führte Hans Rösch die Imkerkollegen auf den Armesberg. Bei herrlichem Herbstwetter zeigten sich Steinwald, Fichtelgebirge und das Kemnather Land von ihrer besten Seiten. Der Bienenlehrpfad und der neu renovierte Geo-Erlebnisweg Kemnather Land gaben Anlass zu aufschlussreichen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen im Mesnerhaus.

Ohne Dolmetscherin Irena Mukensnáblová, wäre das Programm wohl nicht so perfekt abgelaufen. Mit einem kleinen Geschenk aus Kemnath und großen Applaus bedankten sich die Imker mit der Bitte, auch im Oktober 2020 in Nepomuk wieder dabei zu sein.

Vorsitzender Daniel Mareskrn, er bewirtschaftet 150 Bienenvölker, dankte für die Gastfreundschaft. Das nächste Treffen wurde für den Oktober 2020 in Nepomuk geplant.

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