23.05.2019 - 11:32 Uhr
KemnathOberpfalz

Ins Land der Franken

Ins Land der Franken fahren wollten zahlreiche Senioren aus den Gemeindebereichen Kastl, Kemnath und Erbendorf bei ihrem Tagesausflug in diesem Jahr.

Georg Schäffner (im Mittelgang) wies die Senioren auf die Altäre und Heiligenfiguren in der prächtigen Basilika Gößweinstein hin.
von Josef ZaglmannProfil
Die prächtige Basilika Gößweinstein war das erste Reiseziel der Senioren.

Busfahrer Manfred Schmalzreich und Seniorenbeauftragter Franz Schwemmer hatten alles bestens organisiert. Von dem nasskalten Wetter ließen sich die Ausflügler die gute Laune nicht verderben.

"Die Basilika Gößweinstein ist der zweitgrößte Wallfahrtsort in Bayern und zugleich die größte Dreifaltigkeitskirche Deutschlands", erklärte ihnen Basilikaorganist Georg Schäffner bei der Führung im Kirchenraum. Der Hochaltar mit dem Gnadenbild, das die Krönung Mariens darstellt, ist das Herzstück der Wallfahrtsbasilika. "Er gilt als ein besonderes Meisterwerk barocker Altarbaukunst", wusste Schäffner.

Auf eine Besonderheit machte Georg Schäffner die Betrachter aufmerksam: "Links und rechts vom Altarbild schieben die Engel den Vorhang beiseite und geben den Blick in den Himmel frei." 1948 wurde die Kirche von Papst Pius XII. zur Basilika erhoben. Als krönenden Abschluss der Kirchenführung spielte Schäffner auf der dreimanualigen Basilikaorgel Stücke von J.S. Bach, Th. Dubois und F.A. Maichelbeck.

Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Ebermannstadt. Durch die Lage nennt der Ort sich selbst das "Herz der Fränkischen Schweiz". Vom Bus aus konnten alle die Burg Gößweinstein sehen. Auf der Weiterfahrt nach Pottenstein sahen alle schon von weitem die Himmelsleiter, einen 37 Meter hohen Aussichtsturm, den 130 Meter langen Aussichtssteg "Skywalk" und die Sommerrodelbahn.

Die Rückfahrt erfolgte durch das Wiesenttal nach Waischenfeld, von dort weiter nach Hollfeld, Bayreuth und Kemnath. Gegen 18 Uhr kamen alle wieder wohlbehalten daheim an.

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