Um die mathematische Kompetenz des Kopfrechnens zu fördern, schrieb Maria Kinzinger, Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz, für alle Schüler der sechsten Jahrgangsstufe einen Wettbewerb im Kopfrechnen aus. Beim freiwilligen Wettbewerb an der Kemnather Realschule im Juli wurde Jörg Kausler aus Schlammersdorf Kopfrechenmeister aller sechs sechsten Klassen.
Als Schulsieger durfte er Anfang November bei der Oberpfalzmeisterschaft im Bildungshaus Johannisthal teilnehmen. Aus den Oberpfälzer Realschulen waren die 22 besten Kopfrechenkünstler dabei. Jörg Kausler erreichte den zweiten Platz.
Bei den Aufgabenstellungen waren mathematische Fähigkeiten miteinander verknüpft. Zum ersten wurde schnell abrufbares, auswendig zu lernendes Wissen wie Einmaleins, Potenzen, Bruchrechnen und gängige Quadratzahlen abgefragt. Dann mussten die Schulbesten blitzschnell im Kopf Aufgaben mit den vier Grundrechenarten aus- und Größen umrechnen sowie Prozentsätze bestimmen. Schließlich sollten sie auch noch wichtige Rechengesetze kennen und -vorteile ausnützen. Neben dem Wettbewerb sollte aber auch die Freude an der Mathematik nicht zur kurz kommen.
Katrin Schmidt, eine der beiden Fachbetreuer, hatte den Rechenkünstler bestens auf diese Kopfrechenmeisterschaft vorbereitet. "Das Kopfrechnen gewinnt an den Realschulen immer mehr an Bedeutung", betonte sie. "Im neuen Lehrplan müssen im Prüfungsteil A mehrere kürzere Aufgaben ohne Taschenrechner oder sonstige Hilfsmittel gelöst werden." Dadurch solle das Grundverständnis für mathematische Zusammenhänge, das Umformen von Rechenausdrücken und das Lösen von Gleichungen unabhängig von einem Hilfsmittel gefördert und die allgemeinen mathematischen Fähigkeiten weiter ausgebaut werden. Welche Zeugnisnote hat der Kopfrechenkünstler in Mathematik? "Natürlich eine Eins", strahlte er.













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