02.02.2020 - 11:23 Uhr
KemnathOberpfalz

Keine Panik bei Unfällen

Ausgebucht war der Workshop "Erste-Hilfe am Kind" im Rotkreuzheim. Jessika Wöhrl-Neuber vom Kemnather Familienzentrum hat ihn organisiert. Miriam Schmid vom BRK informierte 16 Eltern über Griffe, die fürs Baby lebensrettend sein können.

„Ruhe bewahren und dann genau überlegen, wie Sie Ihrem Kind helfen können“, empfahl Miriam Schmid (knieend) den Müttern und Vätern beim Erste-Hilfe-Kurs.
von Josef ZaglmannProfil

Ausgebucht war der Workshop "Erste Hilfe am Kind" im Rotkreuzheim. Jessika Wöhrl-Neuber vom Familienzentrum hatte ihn organisiert. BRK-Ausbilderin Miriam Schmid informierte 16 Eltern über Verhaltensmaßnahmen, die für ihr Baby lebensrettend sein können.

"Ruhe bewahren" sei hier die erste Maßnahme, betonte sie. "Im ersten Augenblick schaut nämlich alles viel schlimmer aus als es in Wirklichkeit ist." Beim Notruf unter 112 sollten die fünf W-Fragen beachtet werden: "Wo ist es passiert?" "Was ist passiert?" "Wie viele Betroffene?" "Welche Verletzungen?" und "Warten auf Rückfragen". Wenn Atmung, Kreislauf oder Bewusstsein beeinträchtigt sei, bestehe Lebensgefahr. Weiter besprach Schmid die Herz-Lungen-Wiederbelebung, stabile Seitenlage, Verbrühungen, Verbrennungen und Wundbehandlung. Blut stillen gehe bei starken Blutungen vor Keimfreiheit. Auch sollte sich jede Teilnehmerin das Stichwort "Held" einprägen, bei dem jeder Anfangsbuchstabe eine Bedeutung hat: Hilfe holen, ermutigen, lebenswichtige Funktionen, Decke unterlegen.

Wöhrl-Neuber dankte der Ausbilderin für die kostenlose Unterweisung. Die Kursgebühr kommt daher dem BRK-Kreisverband Tirschenreuth zugute.

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