Kemnath
21.09.2026 - 14:37 Uhr

„Kemnather Radlsonntag“ mit Touren für alle Geschmäcker

Beim „Kemnather Radlsonntag“ erkunden über 100 Teilnehmer in verschiedenen Gruppen die Region. Trotz unsicherer Wetterlage bleibt es trocken, und alle genießen gemeinsam den Tag.

Gut 100 Teilnehmer nahmen am „Kemnather Radlsonntag“ teil und fuhren insgesamt sechs verschiedene Strecken. Der Regen setzte erst ein, als alle Teilnehmer längst wieder im Ziel waren. Mittlerweile ist die Veranstaltung ein fester Bestandteil der bundesweiten Fairen Woche. In Kemnath organisierten Kolping Kemnath und die Ehrenamtlichen der örtlichen Fairtrade-Steuerungsgruppe das Ereignis. Federführend waren Barbara Weismeier und Luzia Söllner, die die Teilnehmer auf dem Gelände rund ums Gesellenhaus begrüßten. Unterschiedliche Routen ermöglichten es, Kemnath und die Umgebung autofrei und gemeinschaftlich zu erkunden. „Die Routenplanung war ganz den Guides überlassen“, betonte Söllner.

Strecken für alle Bedürfnisse

Damit alle Interessierten von Jung bis Alt, vom Genussradler bis zum Sportler, von der Familie bis zur Einzelperson mitmachen konnten, waren die Gruppen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ausgelegt. So gab es eine Rennrad-Gruppe, die mit über 50 Kilometern die längste Etappe zurücklegte und auch tempomäßig am zügigsten unterwegs war. Geführt von Thomas Schöcklmann ging die Runde unter anderem über Wirbenz, Kirchenlaibach und Oberbibrach.

Für die Gravelbike-Fahrer war es eine Premiere, da sie erstmals in einer eigenen Gruppe starteten. „Den Wunsch gab es, nachdem bereits letztes Jahr zwei Gravelbiker in der Rennrad-Gruppe dabei waren“, erklärte Organisatorin Barbara Weismeier. Die Gruppe, angeführt von Maxi Memmel und Karo Bosch, unternahm eine Runde, die unter anderem nach Berndorf, Speichersdorf, Wolframshof und Kastl führte.

Rund um den Rauhen Kulm

Die Organisation der E-Bike-Gruppe übernahmen die 3. Bürgermeisterin Heidrun Schelzke-Deubzer, ihr Ehemann Bruno sowie Altbürgermeister Werner Nickl: Sie legten eine Strecke von etwa 30 Kilometern zurück, die rund um den Rauhen Kulm führte. Conny und Alexander Schneider stellten die gemütliche Familientour zusammen, die unter anderem durch Höflas, Reisach, Weha und Kastl führte. Ebenfalls unterwegs waren die „Bio-Biker“. „Wir sind die echten Radfahrer, die ohne Motor unterwegs sind“, scherzte Luzia Söllner, die gemeinsam mit Rita Heser die Gruppe anführte. Auch bei den Familien mit jüngeren Kindern gab es guten Zuspruch; sie waren mit dem Kinderwagen und dem Laufrad unterwegs: Für sie ging es unter der Leitung von Anne Blindert entlang des Phantastischen Karpfenwegs. Auch Teilnehmer mit einem Rollstuhl konnte diese Strecke befahren.

Nach der Ankunft am Gesellenhaus sorgte das Team um Barbara Weismeier und Mirjam Müller dafür, dass die passenden Getränke – von kühlen Getränken bis Kaffee – sowie Kuchen bereitstanden. Für die Organisatorinnen war der Tag ein voller Erfolg. „Aus allen Gruppen gab es sehr positive Rückmeldungen“, freute sich Barbara Weismeier. Auch die rund 100 Teilnehmer trotz der unsicheren Wetterlage seien ein voller Erfolg gewesen. Und im Jahr 2027? „Es spricht nichts gegen eine Neuauflage“, sagte Weismeier.

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