10.10.2019 - 10:02 Uhr
KemnathOberpfalz

Kemnather vor, in und auf Regensburger Historie

Die Bischofsstadt Regensburg war das Ziel des Ausflugs von KAB und Pfarrei Kemnath. In der Bezirkshauptstadt begann in Stadtamhof bei der Steinerne Brücke eine Führung.

Der neue Kemnather Pfarrer Thomas Kraus (hinten rechts) erklärte den Ausflüglern die Pfarrkirche St. Peter, in der er bis vor kurzem Kaplan war.
von Josef ZaglmannProfil

Neben dem 310 Meter langen Wahrzeichen aus dem 12. Jahrhundert erläuterte ein Führer auch den gotischen Dom aus dem 13. Jahrhundert mit den beiden erst vor 150 Jahren vollendeten Türmen. Auch sprach die anlässlich dieses Jubiläums die Ausstellung "Zwei Türme für den König" im Regensburger Diözesanmuseum St. Ulrich an. Aus der Römerzeit stammt die Porta Praetoria, ein gut erhaltenes Tor in der Siedlung Castra Regina, aus der das heutige Regensburg entstanden ist. Die imposanten Geschlechtertürme der damaligen politisch-wirtschaftlichen Oberschicht prägen auch heute noch das Stadtbild.

Nach dem Mittagessen im Kolpingheim stand eine Führung im Dom St. Peter auf dem Programm. Besonders beeindruckend war der prunkvolle Hochaltar aus Silber und vergoldetem Kupfer. Das 1974 gegründete Domschatzmuseum in der ehemaligen bischöflichen Residenz zeigte vor allem spätmittelalterliche Exponate, die vor Gründung des Museums in einer Gewölbekammer hinter dem Südchor des Domes aufbewahrt worden waren. Die Räumlichkeiten sind mit Fresken aus der Renaissance verziert. Zu bewundern waren unter anderem kostbare Messgewänder.

Die freie Zeit nutzten einige für einen Bummel durch das Altstadtensemble, das seit 2006 Unesco-Welterbe ist. Andere statteten dem heuer eröffneten Haus der Bayerischen Geschichte einen Besuch ab. Vor der Heimfahrt lud Pfarrer Thomas Kraus zu einer kurzen Führung in die Pfarrkirche St. Konrad im Regensburger Stadtteil Konradsiedlung ein. Hier war der neue Kemnather Seelsorger drei Jahre lang Kaplan. Dank gebührte Peter Daschner für die Organisation des Ausflugs.

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