20.08.2019 - 09:31 Uhr
KemnathOberpfalz

Klares Ziel vor Augen

Beim CSU-Dämmerschoppen beim Wiesenfest stand Staatsminister Albert Füracker im Mittelpunkt. Roman Schäffler und Roland Grillmeier stellten sich als Kandidaten für den Kemnather Bürgermeister- sowie den Landratssessel zudem kurz vor.

Die beiden CSU-Kandidaten für den Bürgermeister- bzw. Landratsposten Roman Schäffler und Roland Grillmeier bei ihrer Vorstellung beim 70. Kemnather Wiesenfest.
von Roman MelznerProfil

Beide Redner zeigten Respekt und Demut vor den zu bekleidenden Ämtern, betonten aber auch, in den Startlöchern bereit zu stehen und ein klares Ziel vor ihren Augen zu haben. Bereits in ihrer Jugend habe beide Kandidaten die ehrenamtliche Vereinsarbeit geprägt. Diese begleite den Kämmerer der Stadt Roman Schäffler bis heute. So begrüßte er unter anderem eingangs seine Feuerwehrkameraden aus seiner Heimatstadt, deren Vorsitzender und Zugführer er ist. Die Kameraden teilten ihre Anwesenheit dem übrigen Publikum lautstark mit. Schäffler, der mit seinen knapp 50 Jahren Leiter der Finanzverwaltung und Kämmerer in der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath ist, war vom „coolen Blick“ vom Podium aus überwältigt und bedankte sich für das große Interesse an der Veranstaltung. Der verheiratete Familienvater betonte, er wolle die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Werner Nickl fortführen, sowie den Bürgern zuhören und vor allem in Teamarbeit die Stadt weiter voranbringen.

Auch der Mitterteicher Roland Grillmeier stammt aus der Jugendarbeit und kennt aus dieser Zeit viele aktive politische Würdenträger persönlich. Albert Füracker zollte ihm für sein Ehrenamt als Vorsitzender der Lebenshilfe Tirschenreuth seinen hohen Respekt, da er dadurch beweise bereit zu sein, für alle Menschen im Landkreis Verantwortung zu übernehmen. Grillmeier ist aktuell in der dritten Wahlperiode Bürgermeister der Stadt Mitterteich und seit 2008 bereits stellvertretender Landrat. Der verheiratete Familienvater verwies in seinem Statement auf die interkommunale Zusammenarbeit mit vielen seiner Bürgermeisterkollegen im Landkreis Tirschenreuth in den vergangenen Jahren. Mit der unter anderem hierfür gegründeten IKOM Stiftland, deren Vorsitzender er ist, konnten viele Gelder in den Landkreis geholt werden, sagte Grillmeier. "Unser Vorteil lag dabei darin, dass wir gegenüber anderen Regionen erkannt haben, gemeinsam über den viel zitierten Tellerrand zu schauen und sich nicht mittels Kirchturmdenken als Einzelkämpfer zu orientieren."

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.