Kemnath
25.06.2019 - 16:20 Uhr

Klimawandel im Blick

Der ZDF-Wissenschaftler Harald Lesch referiert am 20. Juli in Kemnath.

Harald Lesch spricht am 20. Juli in der Mehrzweckhalle Kemnath Bild: phfz
Harald Lesch spricht am 20. Juli in der Mehrzweckhalle Kemnath

Er ist Physiker, Hochschulprofessor, Astronom, Naturphilosoph, Autor und bekannter Fernsehmoderator: Harald Lesch gilt als Ausnahmeerscheinung im vermeintlich trockenen Wissenschaftsbetrieb. Und er kommt am Samstag, 20. Juli (Beginn 19 Uhr), für einen Vortrag in die Mehrzweckhalle Kemnath. Eingeladen wurde er von der Neue Energien West eG, seit mehreren Jahren bereits hat sich Vorsitzender und Bürgermeister Wolfgang Haberberger aus Neustadt am Kulm um den prominenten und renommierten Referenten bemüht.

"Faszination Universum" und "Leschs Kosmos" sind nur zwei TV-Formate, die den 58-Jährigen bekannt und beliebt gemacht haben. Dies liegt vor allem an seiner Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte und wissenschaftliche Ergebnisse so an Mann und Frau zu bringen, dass sie verständlich und eigentlich glasklar erscheinen.

Das Thema seines Vortrags in Kemnath ist überschrieben mit "Sind Mensch und Schöpfung noch im Einklang? Klimawandel - Fünf nach Zwölf". In den vergangenen Jahren wurde Lesch unter anderem mit dem Deutschen IQ-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis sowie der Urania-Medaille für Wissenschaftsvermittlung ausgezeichnet. Sein Youtube-Kanal "Terra X Lesch & Co." hat über 500 000 Abonnenten.

Die Eintrittskarten kosten für Mitglieder der Bürger-Energiegenossenschaft West eG 5 Euro, für Nichtmitglieder 10 Euro. Eine Vorbestellung der Tickets ist möglich per Telefon 09641/92405206) oder E-Mail (alexandra.schopf[at]neue-energien-west[dot]de) von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr. Tickets können in der NEWeG-Geschäftsstelle an folgenden Tagen jeweils von 16 bis18 Uhr abgeholt werden: Donnerstag, 27. Juni; Dienstag, 2. Juli; Donnerstag, 4. Juli; Dienstag, 9. Juli; Donnerstag, 11. Juli.

Weitere Vorverkaufsstellen sind die Imbissgaststätte Schinner in Kemnath sowie die Filialen der Sparkassen in Eschenbach, Grafenwöhr und Pressath. Die ermäßigten Tickets für Mitglieder gibt es nur in der NEWeG-Geschäftsstelle. Den Gewinn der Veranstaltung führt die NEWeG einem guten Zweck zu, der bei der Veranstaltung bekannt gegeben wird.

 
Kommentare

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Peter Steinbock

Voll und ganz identifiziere ich mich mit den beiden letzten Absätzen des Kommentars von J. Schmidt. Ich sehe beim Umgang mit dem CO2 ganz klar leider eine massive Manipulation der Bevölkerung. Meine Hoffnung, daß Herr Prof. Dr. Lesch insbesondere unter dem Blickwinkel der Experimentalphysik auf die Funktionen des CO2 eingeht, hat sich überhaupt nicht erfüllt. Dabei spielt das CO2 geradezu die Schlüsselrolle in der gesamten Klimabedrohung und bei den neuen finanziellen klimabezogenen gesetzlichen Belastungen der Bevölkerung. Die Chancen, daß der Mensch das Klima vermittels seines Einflusses auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre steuern könnte, kann ich nicht sehen. Denn wie Herr Schmidt vermutet, dürften Atmosphäre und Weltmeere hinsichtlich des CO2-Gehalts eine stabile Gemeinschaft darstellen, die einzig auf Temperaturänderungen (v. a. durch Sonne) reagiert. Ergänzend stabilisierend wirkt die Pflanzenwelt durch gerichtete Mehr- oder Minderaufnahme von CO2. Dieses Systerm ist inhärent stabil und kann durch willkürlichen Mehrausstoß oder Minderausstoß an CO2 infolge menschlichen Verhaltens nicht außer Tritt gebracht werden. In der Energiewirtschaft ist ein inhärent sicheres System bei Druckwasserreaktoren bekannt, weil z.B. zufällige Reaktivitätszugaben durch Verschlechterung der Moderation vom Reaktorsystem selbst aufgefangen werden und es nicht zu irgendeiner Verbrennung kommen kann.

25.07.2019
Joachim Schmidt

Grundsätzlich zunächst, danke für die Ankündigung. Ich hoffe sehr, dass meine inhaltliche/ sachliche Kritik im Rahmen der Meinungsfreiheit (Grundgesetz!!) hier stehen bleiben darf. Auf Facebook und Youtube wird dies aufgrund der anhaltenden Löschwelle wohl in Zukunft gar nicht mehr möglich sein…

Ich hoffe sehr, dass es nicht nur Frontalbeschallung durch Herrn Lesch gibt, sondern dass auch hinterher "ungeprüfte" Fragen zugelassen werden. (Ich sag dies deshalb, weil es immer öfter ja auch im TV geplante Zuschauer/ Zuhörer-Fragen gibt).

Eine meiner Frage wird lautet: Herr Lesch, was sagen Sie zu den Ausführungen im Video "Harald Lesch verwendet gefälschte Grafik in seinen Vorträgen" . Warum haben Sie die Grafik damals verändert und in mehreren Vorträgen verwendet. Für mich widerspricht dies nämlich einer seriösen Wissenschaftlichkeit.

Ich persönlich kann nur ermutigen sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und sobald man den strapzierten Zeithorizont vor 1850 Richtung Vergangenheit um Tausende / hundertausende Jahre verlässt wird schnell klar, dass es auch vor der Industrialisierung (Stichwort menschengemachter Klimawandel) längere Warmzeiten gab, auch ohne industrielles CO2 und dass (ungeachtet des immer wieder strapazierten "Konsens" ) das CO2 u.a. durch Ausgasung aus den Meeren der Temperatur-Steigerung folgt.

Für mich als Normalbürger, der nüchtern den Zusammenhang zwischen CO2-Schuld Klimawandel in der geplanten CO2-Steuer sieht + gepaart mit Aussprüchen "Ihr sollt Panik bekommen" (d.h. über Angst gearbeitet wird) + recherchierte Gegenthesen (alten und neuen) von Wissenschaftlern wie Gerlich und Tscheuschner, sehe ich hier ganz klar eine Manipulation der Bevölkerung.

16.07.2019
Maria Estl

Eine super Idee der Bürgerenergiegenossenschaft NEW, Prof. Harald Lesch einzuladen. Vielen Dank dafür. Es wäre schön, wenn alle, die sich am 23.06.2019 gegen Windkraft im Hessenreuther Wald ausgesprochen und von "Industrieanlagen" gesprochen haben, diesen Vortrag anhören. Der Klimawandel wird nicht nur den Hessenreuther Wald zunichte machen, sondern auch den Lebensraum des Habichtkauzes zerstören. Gerade diese Vogelart wird besonders beeinträchtigt, wie Vogelexperten wissen.
In diesem Zusammenhang besonders pikant: Der Teil des Waldes, in dem die Anlagen errichtet werden sollen, wurde gar nicht begangen. sondern ein Teil, in den die Betreiber nie solche Anlagen stellen würden. Ich nenne das eine Verschleierung der Tatsachen, oder neudeutsch Fake News. Jeder, der solche Aussagen der VLAB-Verantwortlichen unbesehen glaubt, fällt aus meiner Sicht auf einen Etikettenschwindel herein. Selber denken heißt hier die Devise. Prof. Lesch bietet Ansatzpunkte dafür.

27.06.2019
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