"Wenn wir den Kreuzweg beten, dann beten wir ihn in Erinnerung an Jesu Schmerzen und Leiden", betonte Pfarrer Dirk Grafe bei der liturgischen Eröffnung des ökumenischen Jugendkreuzwegs in der evangelischen Kirche. "Wir beten ihn aber auch, weil auch zu unserem eigenen leben die Erfahrung von Leid und Schmerz gehört" gab der Pfarrer zu bedenken. Ein Jugendlicher trug die Passionsgeschichte nach den Evangelien vor.
Gemeindereferent Jochen Gößl verteilte die Texte an verschiedene Lektoren. Den Weg von der evangelischen zur katholischen Kirche gingen auch die beiden Geistlichen Konrad Amschl und Dirk Grafe mit. Jugendliche beider Konfessionen wechselten sich beim Tragen des großen Holzkreuzes ab. Zur Enttäuschung der Organisatoren waren nur wenige Kinder und Jugendliche gekommen.
"Du bist verurteilt" lautete die erste Station. "Du passt nicht in ihre Welt, die kalt ist und dunkel." Zu diesem Text wurde ein passendes Bild gezeigt. Dann bewegte sich der Zug weiter zum Parkplatz vor dem Hallenbad ("Du triffst deine Mutter"), zum Pausenhof im Schulzentrum ("Dir hilft niemand") und zum Pavillon beim Eisweiher ("Du triffst Frauen, die weinen. Sie haben nicht verstanden, worum es geht" und "Dir werden deine Kleider ausgezogen").
Über die Sebastiansäule auf dem Stadtplatz ("Du wirst ans Kreuz geschlagen", "Du wirst vom Kreuz abgenommen und in die Arme deiner Mutter gelegt") ging es schließlich in die katholische Stadtpfarrkirche ("Du wirst vom Kreuz abgenommen und in die Arme deiner Mutter gelegt", "Du lebst").














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