23.05.2019 - 11:34 Uhr
KemnathOberpfalz

Leckeres Menü

Abschlussprüfung an der Realschule Kemnath im Fach Ernährung und Gesundheit: Da gab's Feines zum Verkosten.

Die beiden Fachlehrerinnen Kathrin Kohl und Birgit Plößner (von links) hatten die Lehrkräfte Hermann Daubenmerkl (Dritter von rechts), Stefanie Hanauer (rechts) und Elmar Högl, den Vorsitzenden des Fördervereins (Zweiter von rechts) zum Prüfungsessen in die Schulküche eingeladen.
von Josef ZaglmannProfil

Ein leckeres Menü zauberten die Prüflinge bei der praktischen Abschlussprüfung des Zweiges III b der Realschule Kemnath im Unterrichtsfach Ernährung und Gesundheit. Zunächst gab es einen Vorspeisenteller mit Lachsbällchen in Honig-Senf-Dressing mit Baguette. Als Hauptspeisen wurden Lasagne al forno, Zucchiniröllchen mit Herzoginkartoffeln und gemischtem Salat sowie Rinderrouladen mit Semmelknödel serviert. Schwarzwaldbecher und Bayerische Creme auf Fruchtspiegel rundeten als Nachspeisen das Menü ab. Zum Kaffee wurde Zitronencharlotte gereicht.

Dabei mussten die 36 Absolventen - 27 Mädchen und 9 Jungen - an sieben Tagen in der Schulküche ihr erlerntes Wissen und Können in praktischen Aufgaben unter Beweis stellen. Vier Jahre lang, von der siebten bis zur zehnten Klasse, wurden sie jeweils drei Wochenstunden in diesem Unterrichtsfach unterrichtet. Theorie (Ernährungslehre) und Praxis (Kochen) wechselten jede Woche ab.

Die Prüfung beinhaltete drei bis vier Aufgaben, die per Los gezogen wurden. Die Techniken der Zubereitung mussten die Schüler ohne Anleitung beherrschen. "Die Fertigkeit, unterschiedliche Arbeitsaufgaben in Schritte einzuteilen, zusammenzufassen und zeitlich so ineinander zu planen, dass keine Wartezeiten entstehen, ist für die Schüler von enormer Bedeutung, weil diese Kompetenz heute in allen Berufszweigen immer wichtiger wird", sagten die Fachlehrerinnen Kathrin Kohl und Birgit Plößner.

"Die rationelle Arbeitsorganisation bestimmter alltäglich brauchbarer Grundrezepte haben die Schüler im EG-Unterricht verinnerlicht und können diese später problemlos im privaten Bereich umsetzen", erklärten sie. Durch die immer höher ansteigende Zahl der Zusatzstoffe in Lebensmitteln und die daraus folgenden Krankheiten und Allergien wird diese Kompetenz immer wichtiger.

Arbeitsplatzvorbereitung, Ordnung am Arbeitsplatz, Hygiene, Arbeitsplanung, -mittel, -materialien, -methode, -weise, -sicherheit und Umweltschutz, Servierarbeiten und Arbeitsabschluss wurden bepunktet und gewertet. "Insgesamt waren 81 Punkte zu erreichen", erklärte Kathrin Kohl. Am 6. Juli folgt die theoretische Prüfung im Bereich Ernährungslehre.

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