Kemnath
23.10.2018 - 16:41 Uhr

Am Lenker keine Ablenkung

Der Slogan ist einprägsam: "Houst a Hirn, lousd as Handy lieng!" Doch noch ist er offenbar nicht in allen Köpfen angekommen.

Polizeihauptmeister Carsten Landgraf, Polizeihauptkommissar Bernhard Gleißner von der Kemnather Inspektion, Josef Krauß (von links) von der Gebietsverkehrswacht sowie Polizeihauptkommissar Dieter Striegl (von links) finden für ihre Informationsbroschüren in allen Altersgruppen Abnehmer. Bild: stg
Polizeihauptmeister Carsten Landgraf, Polizeihauptkommissar Bernhard Gleißner von der Kemnather Inspektion, Josef Krauß (von links) von der Gebietsverkehrswacht sowie Polizeihauptkommissar Dieter Striegl (von links) finden für ihre Informationsbroschüren in allen Altersgruppen Abnehmer.

Die Aktion der Jugendringe, der Verkehrswachten und der Polizeidienststellen in der nördlichen Oberpfalz gibt es nun zwar schon eine gewisse Zeit, an Aktualität hat sie aber noch nichts verloren. Kurz gesagt, geht es um die Aufforderung: "Finger weg vom Handy während der Autofahrt!". Auch die Polizeiinspektion Kemnath und die Gebietsverkehrswacht Kemnath beteiligten sich an der Aktion mit einem Infostand vor dem Polizeigebäude daran. Sie sollte alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren und auf das Handyverbot am Steuer hinweisen.

"Eine Sekunde Ablenkung genügt, um bei 50 Kilometern pro Stunde 14 Meter im Blindflug unterwegs zu sein", betonte am Montag Inspektionsleiter Polizeihauptkommissar Leiter Bernhard Gleißner. "Bei einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde beträgt die Strecke bereits 22 Meter", ergänzte Josef Krauß, Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht.

Beide machten am Infostand auch deutlich, dass empfindliche Strafen auf jene Autofahrer warten, die sich nicht ans Handyverbot halten: Los geht es mit 100 Euro und einem Punkt in der Verkehrssünder-Datei. Für den heutigen Mittwoch sind im Einzugsbereich der Kemnather Inspektion umfassende Verkehrskontrollen unter dem Gesichtspunkt der Handynutzung am Steuer geplant.

Darüber hinaus machten die Polizisten auf die Aktion "(K)Einbruch" und den Schutz vor unliebsamen "Gästen" in den eigenen vier Wänden aufmerksam. Insgesamt aber könne man feststellen, dass die Zahl der Hauseinbrüche im Vergleich zu den vergangenen Jahren rückläufig sei, berichtete Gleißner.

 
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