12.01.2021 - 15:48 Uhr
KemnathOberpfalz

Mebis hat zu oft eine lange Leitung

Zu einer gemeinsamen Videoschaltung hatte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht CSU-Mandatsträger aus der Nordoberpfalz eingeladen. Über 80 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich auch untereinander auszutauschen..

Über 80 Teilnehmer nahmen an der Bundeswahlkreis-Webkonferenz auf Einladung von MdB Albert Rupprecht teil. Trotz des Aufkommens hielt das EDV-System der Nachfrage stand. Eine regelmäßige Wiederholung in Zeiten der Pandemie wurde angeregt.
von Externer BeitragProfil

Demokratie brauche Rückkopplung von der Basis, meinte Rupprecht. Er zeigte sich eingangs dankbar für die vielen Anfragen, die ihn per E-Mail erreicht hatten und die alle an diesem Abend diskutiert wurden. Laut einer Pressemitteilung konnte der Bundestagsabgeordnete dazu Gäste aus den drei Nordoberpfälzer Kreisverbänden begrüßen, darunter Landtagsabgeordneten Tobias Reiß, die Sprecher der CSU-Kreistagsfraktionen aus Tirschenreuth (Bernd Sommer) und Neustadt/WN (Edgar Knobloch) sowie aus Weiden (Benjamin Zeitler). Zudem nahmen an der virtuellen Konferenz viele Bürgermeister teil.

Die Online-Sitzung dauerte über eineinhalb Stunden. Albert Rupprecht nahm sich hierzu bewusst viel Zeit und ließ alle Meldungen zu Wort kommen. Er versprach, allen Themen nachzugehen, die seine Büro-Assistentin in Berlin, die ebenso der Sitzung zugeschaltet war, mitschrieb.

Vitamine gegen Viren

Wieder im Vordergrund stand die Corona-Pandemie. Fragen nach unbürokratischeren Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen wurden hierbei gestellt, ebenso wie nach Unterstützungsmöglichkeiten bei Vorsichtsmaßnahmen bei Kontakten in Firmen und mit den Kunden. Es wurde ebenso eine bewusst staatlich initiierte Vitaminversorgung für die Bevölkerung angeregt, damit der menschliche Organismus gerade jetzt in der kalten Jahreszeit von sich aus stärker immun wird und auch so Viren besser abwehren kann.

Viele Eltern trugen ihre Sorgen bezüglich der vielerorts notwendigen Kinderbetreuung vor. Sie baten um großzügigeres Vorgehen bei der Aufnahme von Kindern in den einzelnen Horten direkt vor Ort. Für die Online-Lernplattformen in den Schulen gab es überraschend auch viel Lob, wie beispielsweise für das System und das Engagement der Lehrer am Gymnasium in Eschenbach. Kritik wurde hingegen an der staatlichen Lernplattform Mebis laut, die anscheinend am ersten Tag nach den Weihnachtsferien erstmals größtenteils keine größeren Probleme mehr hatte.

Bessere Abdeckung

Auch andere Themen lagen den Teilnehmern des Online-Meetings am Herzen. So wurde eine bessere Digitalradio-Abdeckung gefordert, die oftmals auf dem Land unzureichend ist. Die seit dem 1. Januar aktive Autobahn GmbH wurde kritisch hinterfragt. Diese hat unter anderem die Aufgaben beim Bau und Betrieb der bundesdeutschen Verkehrsautobahnen übernommen.

Ebenso meldeten sich Landwirte zu Wort. Sie verwiesen auf die Herausforderungen der Schweinepest und die Umstände, die auch für sie die Corona-Pandemie mit sich bringt, die sie bisher ohne staatliche Hilfen meistern müssen.

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