Sehr nachdenklich und betroffen stiegen die Zehntklässler der Realschule Kemnath nach dem Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in den Bus, der sie in die Schule zurückbrachte. Diese Lehr- und Studienfahrt fand im Herbst statt, um bei Wind und Kälte auf dem Appellplatz stehend zumindest ansatzweise nachempfinden zu können, wie die Häftlinge in der damaligen Zeit unter härtesten Bedingungen im Lager gelebt haben.
Das Wetter spielte mit: Die Schüler begaben sich bei eisigen Temperaturen, stürmischem Wind und peitschenden Regenschauern auf den Weg. Der Besuch dieses außerschulischen Lernortes hinterließ bei ihnen einen bleibenden Eindruck. Es mache eben doch einen erheblichen Unterschied, ob man nur in Geschichtsbüchern über die grausamen Verbrechen der SS lese oder sich darüber am Ort des Geschehens informiere, meinten sie. Begleitet haben die sechs zehnten Klassen die Lehrkräfte Eva Heinrich, Christina Hader, Christian Frischholz, Alexander Licha, Ines Schedl, Miriam Schraml und Sonja Zölch.














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