21.01.2019 - 16:19 Uhr
KemnathOberpfalz

„Powernball“ wieder voller Erfolg

Der legendäre „Powernball“ zieht über tausend feiernde Gäste an. Bis tief in die Nacht wird gefeiert, getanzt, gelacht, geklatscht, getrunken, geschwätzt, „g´watschlt“ und „g´stanzlt“.

Für beste Unterhaltung sorgt die Partyband "Saggradi" auf der Bühne. Auf der Tanzfläche vor der Bühne schwingen viele Pärchen und eifrig das Tanzbein.
von Michael DenzProfil

Der vergangene Samstagabend bewies wieder aufs Neue: Der „Powernball“ der Jungbauernschaft Kemnath ist ein Erfolgskonzept. Viele „alte Zutaten“ behalten die Mitglieder des Rings junger Landwirte Kemnath für die Ausrichtung des Großevent bei. Sie mischen aber jedes Jahr „neue Leckereien“ in das „Festrezept“ hinein.

Über tausend Gäste kamen nach Kemnath in die Mehrzweckhalle. Für die musikalische Unterhaltung holten die Organisatoren die Partyband „Saggradi“ wieder „ins Boot“. Die dreiköpfige Musikgruppe präsentierten einen Mix aus neuen und älteren Hits. Viele Paare zog es auf die Tanzfläche vor die Bühne. In seinen Grußworten dankte Vorsitzender Tobias Vogel den vielen Helfern, die sich um die Vorbereitungen und die Durchführung des „Powernball“ kümmerten: „Nur durch das miteinander vieler Hände ist es möglich ein solches Event dieser Größe zu stemmen.“

Die „Schwarzenbacher Schenkelzinterer“ sorgten mit ihrem Auftritt für den Hingucker des Abends. In einer rund viertelstündigen Showeinlage zeigte die junge oberpfälzer Schuhplattlergruppe ihr Können. Es wurde nicht nur auf Oberschenkel und die Trachtenschuhe „gezunten“, sondern auch auf den Po. Für ihre Show kassierten die Tänzer ordentlich Applaus und Zugaberufe. Diesen kam die Gruppe gerne nachkam.

Die große Bar im neuen Foyer der Mehrzweckhalle war der Renner. Hier tummelten sich meist bis zu 350 Feiernde, welche mit „G´spritztn“ und „Shots“ auf den Partyabend anstießen. Ein DJ sorgte für deftige Klänge aus den großen Lautsprecherboxen. Bunte Lichter schufen eine angenehme Atmosphäre. Zudem gab es in der Halle selbst eine Cocktailbar. Für kleinere Speisen sorgte das Team der Gastronomie Schinner. Die Jungbauernschaft kümmerte sich um die Gäste an der großen Ausschanktheke. Hier stand der Zapfhahn nie still. Mit „Getränkewagons“ fuhren Trupps durch die Reihen und versorgten die Besucher. Mit einem „G´stanzl“ der etwas anderen Art sorgten einige Mitglieder des Rings junger Landwirte für lausche Ohren. Dabei zogen die Jungbauern über aktuelle politische, überregionale und örtliche Themen her. Unter anderem nahmen sie die Anbindehaltung, die Fernsehserie „Bauer sucht Frau“, den Milchpreis sowie die heimischen Biere und Brauereien aufs Korn.

Am Einlass gab es Lose für einen Euro zu kaufen. Die hochwertigen Sachpreise sponserten unter anderem Firmen aus der Region. Der Landhandel Schloderer aus Eschenbach stellte eine „Fotoboxx“ bereit, wo viele Besucher Erinnerungsfotos machten. Neben einigen Vereinen aus der Region waren auch zweiter Bürgermeister Hermann Schraml und Kreisobmann Ely Eibisch vertreten, wie auch zahlreiche Ehrenmitglieder des Rings junger Landwirte Kemnath. Auch Ehrenvorstand Wopperer, welcher den „Bauernball“ vor über vier Jahrzehnten erstmalig mit ins Leben gerufen hatte, wohnte dem festlichen Abend bei.

Mit einem "G'stanzl" der etwas anderen Art sorgen die Jungbäuerinnen und Jungbauern am späten Samstagabend für lausche Ohrwaschel'n.
In der Bar im neuen Foyer der Mehrzweckhalle gibt es großen Andrang. Trotz diesem muss hier keiner lange warten. .
Mit einem rund viertelstündigen Showauftritt sorgen die "Schwarzenbacher Schenkelzinterer" für Aufsehen.
Mit einem rund viertelstündigen Showauftritt sorgen die "Schwarzenbacher Schenkelzinterer" für Aufsehen.
Mit einem rund viertelstündigen Showauftritt sorgen die "Schwarzenbacher Schenkelzinterer" für Aufsehen.
Mit einem rund viertelstündigen Showauftritt sorgen die "Schwarzenbacher Schenkelzinterer" für Aufsehen.
Mit einem rund viertelstündigen Showauftritt sorgen die "Schwarzenbacher Schenkelzinterer" für Aufsehen.
Die junge Oberpfälzer Schuhplattlergruppe "Schwarzenbacher Schenkelzinterer" zeigten so einiges. Dabei wurde nicht nur auf die Oberschenkel und die Trachtenschuhe „gezunten“, sondern auch auf das in die Lederhose gepackte Gesäß.
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