22.05.2019 - 14:30 Uhr
KemnathOberpfalz

Probleme erklärt

Eine CSU-Delegation besucht Ponnath - Die Meistermetzger in Kemnath.

Bei ihrem Informationsbesuch sprachen MdL Tobias Reiß (vorne, Zweiter von links), Kandidat MdEP Christian Doleschal, CSU Bürgermeisterkandidat Roman Schäffler (vorne links) und Bürgermeister Werner Nickl (hinten, Zweiter von links) mit Standortleiter Michael Ascherl (hinten links), dem Leiter des Einkaufs, Armin Keller (hinten Zweiter von rechts), Firmenchef Michael Ponnath (hinten rechts) und dem kaufmännischen Leiter Rupert Kohlhofer (vorne, Zweiter von rechts).
von Josef ZaglmannProfil

Hoher Besuch hatte sich bei der Firma Ponnath – DIE MEISTERMETZGER angesagt. MdL Tobias Reiß und Christian Doleschal, CSU Kandidat für das EU Parlament, wollten mit Firmenchef Michael Ponnath und seinen leitenden Angestellten ins Gespräch kommen und mit ihnen aktuelle Probleme erörtern. Auch Bürgermeister Werner Nickl sowie der Kemnather CSU-Bürgermeisterkandidat Roman Schäffler nahm an dem Informationsbesuch teil.

Michael Ponnath begrüßte die politische Delegation und erläuterte ihnen die Firmengeschichte. „Es ist etwas ganz Besonderes, wenn ein Unternehmen wie Ponnath DIE MEISTERMETZGER heute in der zwölften Generation noch von der Gründerfamilie geführt wird und auf eine 327-jährige Geschichte zurückblicken kann“ betonte er.

Die Geschichte der Firma begann im Jahr 1692, als Johann Ponader, der Gründervater des Unternehmens in Kemnath das Metzgerhandwerk ausübte. Das Wissen um die fachmännische Verarbeitung und die dafür nötige Erfahrung wurden von Generation zu Generation weitergegeben- bis zum heutigen Inhaber Michael Ponnath. Der hat die Gesamtverantwortung 1998 von seinem Vater Max Ponnath übernommen. Seit 1970 arbeitet die Firma Ponnath mit überregionalem Vertrieb, sodass die Produkte heute in ganz Deutschland und in vielen Ländern des weltweiten Auslands zu finden sind.

Michael Ponnath und seine leitenden Mitarbeiter sprachen die aktuellen Probleme ganz deutlich an. Armin Kellner, Leiter Einkauf monierte die nachträgliche Änderung beim erneuerbaren Energiegesetz (EEG Umlage). „Bereits getätigte Investitionen verlieren nach der Änderung des EEG ihre Wirtschaftlichkeit“, beklagte er. Das trifft beispielsweise auf das neue Block-Heizkraftwerk der Firma Ponnath zu.

„Wir stoßen immer wieder auf Handelshemmnisse“ ließ Michael Ascherl, Standortleiter Kemnath, anhand von anschaulichen Beispielen der Delegation wissen. „Ein Artikel, der in einem Mitgliedsstaat der EU verkehrsfähig ist, muss auch in jedem anderen Land verkehrsfähig sein.“ Weil das Potential an Arbeitskräften in der EU erschöpft ist, sollte es für den deutschen Arbeitsmarkt möglich sein, auch Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Länder wie Ukraine und Georgien beschäftigen zu können. Dieses Anliegen unterbreitete Rupert Kohlhofer, kaufmännische Leiter der Firma Ponnath, den Politikern.

Die Firmenvertreter nahmen sich viel Zeit für die Delegation. MdL Tobias Reiß und Christian Doleschal notierten sich ihre Anliegen und versprachen, sich in ihren Zuständigkeitsbereichen für die Lösung dieser Probleme einzusetzen.

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