(stg) "Alles, was Sie heute sehen und erleben, kommt aus der Region": Ely Eibisch, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, freute sich bereits bei der Eröffnung des 3. Kemnather Bauernmarktes um 10 Uhr über eine stattliche Anzahl von Besuchern. Mehrere Tausend sollten es den Tag über werden. Den Anlass nutzte er auch für einen Appell an die Verbraucher, den regionalen Nahrungsmitteln einen hohen Wert einzuräumen. Der Bauernmarkt sei die ideale Gelegenheit, um sich über regionale Erzeuger und Produzenten zu informieren und auch gleich dort einzukaufen.
Zum bewährten Team der Organisatoren gehörten neben dem Bayerischen Bauernverband das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), der KEM-Verband, der Verein der Direktvermarkter "TIR direkt" sowie die Stadt Kemnath. Bei der Begrüßung assistierten Bürgermeister Werner Nickl und Kreisbäuerin Irmgard Zintl, später stießen Landrat Wolfgang Lippert und Landtagsabgeordneter Tobias Reiß hinzu. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgten die Kaibitzer Schlossbläser, die zuvor den Gottesdienst in Stadtpfarrkirche gestaltet hatten (Seite 22) sowie der Chor der Landfrauen.
Dass der Kemnather Stadtplatz, der "Einlass" und der Parkplatz beim Eisweiher den ganzen Tag über so gut gefüllt waren, hatte zwei Gründe: zum einen das ideale Sommerwetter, zum anderen das Angebot an etwa 70 Ständen. Ein Schwerpunkt dabei war das Kulinarische: Bisonfleisch, Straußenprodukte, Honig, Backwaren, aber auch Kräuter, Fisch- und Fleischspezialitäten, Gewürze, Liköre und Marmeladen gab es in vielen Facetten. Ebenso konnten sich die gastronomischen Betriebe der Stadt nicht über mangelnden Besuch nicht beklagen. An allen Ecken der Stadt war auch für kreative Köpfe etwas zu entdecken - von Holzdeko über Schmuck und Häkel- sowie Strickwaren bis hin zu handgetöpferten Waren. Magnetpunkte für viele Besucher waren die Maschinenausstellung des Maschinenrings Tirschenreuth mit Vorführungen sowie die Friedenfelser Arbeitsgruppe "Historisches Brauchtum", wo unter anderem das Besenbinden und das Strickedrehen demonstriert wurden.
Aber auch an die kleineren Besucher war gedacht - beispielsweise mit dem Entenangeln am Stadtbrunnen vor dem Zentrum Bayern Familie und Soziales oder mit dem kleinen Streichelzoo, der zahlreiche Mädchen und Jungen anlockte. Nicht zu kurz kam ebenso die Information. Diese lieferten unter anderem der Forst zu den Themen Wald und Holz, der Landkreis Tirschenreuth zum Baxi oder das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zum Thema Teilzeitschule Hauswirtschaft.






















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