"Die richtige Händehygiene ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten", sagte Sabine Pühl. Die Hygienefachkraft der Abteilung Hygiene und Infektionsprävention der Kliniken Nordoberpfalz AG informierte am Montag im Eingangsbereich des Kemnather Krankenhauses. Anlässlich des Internationalen Tags der Händehygiene klärten sie und ihre Kollegen Mitarbeiter, Besucher und Patienten der Einrichtung auf.
"Im häuslichen Umfeld bedeutet Händehygiene vor allem Händewaschen und Handpflege. Mehr als 90 Prozent von Fremdkeimen können durch das richtige Waschen mit Seife von den Händen entfernt werden", wusste die Expertin. Im Krankenhaus bedeute Händehygiene primär Händedesinfektion.
Besucher sollten vor und nach jedem Aufenthalt in der Klinik die entsprechend platzierten Desinfektionsspender nutzen. Die Menge einer Hohlhand des Desinfektionsmittels muss etwa 30 Sekunden lang verrieben werden, bis die Flüssigkeit cremig wird. Besonders achtsam sollte zwischen den Fingern und die Fingerkuppen gereinigt werden. Dies gelingt am besten mit Drehen der Fingerspitzen in der Handinnenfläche. Verteilt werden sollte das Desinfektionsmittel bis zur Mitte des Unterarms.
Interessierte konnten danach in einem Koffer unter Schwarzlicht direkt überprüfen, wie wirksam sie ihre Hände desinfiziert hatten und wo noch Lücken bestanden. Hinweise zur Handpflege und zum Hautschutz rundeten das Thema ab. Darüber hinaus bestand Gelegenheit, sich den Hautzustand - beispielsweise ob es sich um eine trockene Haut handelt - der Hände analysieren zu lassen.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.