15.03.2019 - 11:28 Uhr
KemnathOberpfalz

Schäffler bereit fürs Rathaus

Roman Schäffler ist der Bürgermeisterkandidat der Kemnather CSU für die Kommunalwahlen 2020. Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen erhielt er 48 von 49 Stimmen.

MdL Tobias Reiß (rechts), Bürgermeister Werner Nickl (links) und seine Frau Elisabeth (Zweite von links) wünschten dem CSU Bürgermeisterkandidaten Roman Schäffler (Bildmitte mit seiner Frau Petra und Sohn Marco) alles Gute für die Kommunalwahl 2020.
von Josef ZaglmannProfil

"Ich freue mich sehr, dass ich mich heute für die CSU Kemnath als Nachfolger von Werner Nickl für das Amt des ersten Bürgermeisters meiner Heimatstadt Kemnath bewerben darf", begann Roman Schäffler seine Vorstellung vor den Parteifreunden. Vor allem durch seine 33-jährige berufliche Tätigkeit bei der Verwaltungsgemeinschaft, aber auch als Bürger habe er die Stadt seit seiner Geburt schätzen und lieben gelernt.

Nach Anfrage von Werner Nickl Anfang 2017 und Gesprächen mit seiner Familie habe er den Entschluss gefasst, sich um das Amt des Bürgermeisters zu bewerben. Seit dem geschlossenen Votum des Vorstandes im November 2018, seine Kandidatur zu unterstützen, habe er bereits viele positive Erfahrungen und Zuspruch genießen zu dürfen. Er habe zwar großen Respekt vor dem Amt, aber "ich fürchte mich nicht vor der Verantwortung oder dem Arbeitspensum", betonte Schäffler: "Als Team schaffen wir es." Und: Er werde "jedem Gegenkandidaten den nötigen Respekt erwiesen, den er verdient".

Er möchte "alles tun, damit sich Kemnath in allen Richtungen weiterentwickelt", gab der 48-jährige Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft und vorsitzender der Kemnather Feuerwehr als Ziel aus. Er stehe für Kommunikation und Kollegialität, Ehrlichkeit, Motivationsförderung, Natürlichkeit, Akkuratesse, Toleranz und Heimatverbundenheit. Als Rathauschef wolle er die Kinderbetreuung, das Ehrenamt und Miteinander fördern, die Natur, aber auch vor ihren Gewalten schützen, kostenlose Beratungen und Veranstaltungen über neue Energietechniken anbieten und das Anlegen privater Pflanzflächen unter ökologischen Gesichtspunkten bezuschussen. Am Herzen lägen ihm auch Trink- und Hochwasserschutz samt entsprechender Ausstattung der Feuerwehren.

Ebenso solle der Ausbildungs- und Arbeitsstandort Kemnath mit seiner Infrastruktur aufrecht erhalten und punktuell noch verbessert werden. Dazu zählt Schäffler unter anderem ein Netzwerk mit dem Mittelstand zur Verbesserung der Ausbildungssituation, einen permanenten Meinungsaustausch mit Gewerbetreibenden (Unternehmerfrühstück). Unter dem Punkt "Technischer Fortschritt" nannte er das Schlagwort "Rathaus 24/7", aber nicht unter Verzicht auf mündliche Serviceleistungen für den Bürger, Highspeed-Datenautobahnen für Schulen, Verwaltungen, Firmen und Bürger sowie W-LAN Hot-Spots. Freiwillige Leistungen sowie kommunale Förderprogramme sollen beibehalten und ausgebaut werden. Trotz künftiger Investitionen in die Infrastruktur in Stadt und Land gelte es, eine Neuverschuldungen zu vermeiden, betonte Schäffler. Zuvor hatte Werner Nickl erklärt, warum er nach drei Wahlperioden nicht mehr antritt. "Mit Roman Schäffler kann ich meinen Wunschkandidaten präsentieren."

Neben der Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten mit 48 von 49 Stimmen machten die Mitglieder Schäffler bei den Neuwahlen auch zum zweiten Vorsitzenden. Sein Vorgänger Josef Krauß hatte aus Altersgründen nicht mehr kandidiert.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.