Die Instandsetzung der Schloßbergstraße liegt in den letzten Zügen. Während hier in den nächsten Tagen eine neue zehn Zentimeter starke Trag- und eine vier Zentimeter dicke bituminöse Deckschicht aufgetragen werden, greift die Firma Markgraf am Montag in der Fichtelgebirgsstraße an.
Auch hier wird sie ab der Einmündung in die Anzensteinstraße die Trag- und Deckschichten abfräsen und in drei Teilabschnitten sanieren. Der erste Bereich reicht in nördlicher Richtung bis zur 90-Grad-Kurve, der zweite Bereich führt von dieser in östlicher Richtung bis zum weiteren Kreuzungsbereich mit der Anzensteinstraße. Der restliche Teilabschnitt (südlichster Teil) erfolgt im Zusammenhang mit dem Ausbau des ersten Teilabschnitts der Anzensteinstraße, informiert Geschäftsleiter Reinhard Herr auf Anfrage von Oberpfalz-Medien.
Die genannten Straßen seien Ende der 1970er Jahre im Zuge der Erschließung des Baugebiets Kemnath-Süd angelegt worden, teilt er weiter mit. Aufgrund ihres Alters zeigten sich mittlerweile Verdrückungen, Setzungen und auch Risse, die sich durch eindringendes Wasser und Frost verstärkten und deshalb immer wieder Sanierungsmaßnahmen erforderlich machten. Wie Herr betont, werde die Straße nicht grundhaft neu ausgebaut, ersetzt werden aber auch die Rinnensteine entlang der Strecken, um den sanierten Straßen ein einheitliches Bild zu geben. Vom Ausbau betroffen ist die Fichtelgebirgsstraße auf einer Länge von etwa 550 Metern. Auf voller Länge wird dort ebenfalls – analog zum Straßenkörper – der Asphalt der Gehwege erneuert.
Für Asphaltarbeiten voll gesperrt
Die Arbeiten bleiben natürlich nicht ohne Auswirkungen für die Anwohner oder den Lieferverkehr. Wie schon in der Schloßbergstraße werden laut Herr die "Teilbereiche nur zu bestimmten Phasen des Ausbaus für die Befahrung der Grundstücke komplett gesperrt". Ansonsten ermöglichten Behelfsmaßnahmen wie Brücken und Schotter das Befahren der Grundstücke. "Es wird nach dem Prinzip einer Wanderbaustelle gearbeitet, das heißt Sperrung nur dort, wo konkret gearbeitet wird, soweit dies möglich ist", versichert der Geschäftsleiter. Allerdings: Ganz ohne Vollsperrung könnten die Oberflächen nicht asphaltiert beziehungsweise dafür vorbereitet werden.
Wann dies sein wird, kann die Verwaltung nicht genau vorhersagen. Es werde davon ausgegangen, dass die Arbeiten in der Fichtelgebirgsstraße bis 25. Juli abgeschlossen sind. "So wurden auch die betroffenen Anlieger bereits informiert", erklärt dazu Herr.
Wie in der Fichtelgebirgs- wird auch anschließend in der Anzensteinstraße verfahren. Dort weist der Sanierungsbereich eine Gesamtlänge von 850 Metern auf. Neben den Gehwegen werden zudem auf einer Länge von 100 Metern Parkflächen erneuert. Diese befinden sich in dem im westlichen Teil des Baugebiets verlaufenden Straßenabschnitt zwischen dem Kreuzungsbereich der Armesberg- und der Fichtelgebirgsstraße. Alle Arbeiten verteilen sich ebenfalls voraussichtlich auf drei Abschnitte, um auch hier wieder "die Einschränkungen für die Anwohner möglichst gering zu halten", erläutert Herr.
Noch dieses Jahr
Der erste erstreckt sich auf ein Gebiet zwischen Kreuzungsbereich Fichtelgebirgsstraße in Richtung Osten bis einschließlich Kreuzungsbereich Schloßberg-/Anzensteinstraße. Danach folgt der Abschnitt vom Kreuzungsbereich Schloßberg-/Anzensteinstraße in nördlicher Richtung bis etwa zur Brücke über die B 22, wobei die Brücke kein Teil der Sanierungsmaßnahmen ist. Und schließlich erneuert die Firma Markgraf den Belag vom Kreuzungsbereich Zum Hochgericht bis zur Einmündung Hohe Straße.
Laut dem Geschäftsleiter soll diese Maßnahme noch 2026 umgesetzt werden. Bauzeiten werden erst erarbeitet. Insgesamt investiert die Stadt in die Sanierung der Fichtelgebirgs-, Anzenstein- und Schloßbergstraße rund 1,1 Millionen Euro. An Letzterer haben die Arbeiten nach Ostern begonnen. Die Arbeiten sollen mit der Asphaltierung auf eine Länge von rund 220 Metern Mitte Mai abgeschlossen werden.













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