Unterwegs auf dem Waldecker Marterlweg

Kemnath
15.11.2022 - 12:25 Uhr
Eine Wanderung auf dem Marterlweg war auch für Gemeindereferent Jochen Gößl ein ganz besonderes Erlebnis.

Über Stock und Stein im Glauben unterwegs war Gemeindereferent Jochen Gößl, als er den Waldecker Marterlweg erkundete. Mit mehreren Fotos schilderte er seine Eindrücke beim Seniorentreff im Pfarrheim. Der Marterlweg führt vom alten Friedhof in Waldeck zur Ägidius-Kapelle auf dem Schloßberg. Für den 7,2 Kilometer langen Hauptweg brauchte Gößl zwei Stunden. Eine 5,9 Kilometer lange Kurzvariante ist in eineinhalb Stunden zu erwandern.

„Am Wegesrand befinden sich 15 Impulsstationen, die den Wanderer zum Nachdenken anregen sollen“ erzählte Gößl. Kathrin Karban-Völkl hat dazu jeweils Ge(h)danken formuliert. Das sollen spirituelle Impulse sein. „Sie führen auf dem Weg des Glaubens vorbei an Glaubens- und Lebenssymbolen, leiten über Feld und Wiese und bringen die Wanderer immer wieder neu zurück zu sich selbst und zu Gott“, erklärte Gößl. Dazu sollen an einigen Stationen auch kurzweilige Aufgaben gelöst werden.

„Der Marterlweg ist ein Lebensweg, der eine Verbindung zwischen unserem irdischen Leben und unserem Glauben an den Schöpfergott herstellten soll“, meinte der Gemeindereferent. Angelegt wurde er vom Heimat- und Kulturverein Waldeck. In der Diskussion schilderten einige Seniorinnen, die bereits auf dem Marterlweg gewandert sind, ihre positiven Eindrücke.

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