14.03.2019 - 12:33 Uhr
KemnathOberpfalz

Vater und Sohn an der Spitze

Keine großen Veränderungen ergaben die Neuwahlen bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kemnath. Neu ist allerdings der zweite Vorsitzende.

Vorsitzender Raimund Pinzer (Mitte) gratuliert Anton Heindl, Gerhard Raß, Raimund Pinzer junior und Tobias Menzel (von links) zu Auszeichnungen beziehungsweise zur Wahl.
von Josef ZaglmannProfil

Der bisherige "Vize" der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Jürgen Buchka, hatte in der Jahreshauptversammlung in der "Fantasie" nicht mehr kandidiert. Ihm folgt Raimund Pinzer junior nach. Er blieb zudem Fahnenträger. Sein Vater Raimund Pinzer senior ist weiterhin Vorsitzender. Auch Schriftführerin Gabi Pinzer, Kassier Anton Heindl, sowie die beiden Kassenprüfer Gerhard Weber und Tobias Menzel bestätigten die Kameraden einstimmig in ihren Ämtern. Die reibungslosen Wahlen leitete Georg Märkl.

Als Ergebnis der Kriegsgräbersammlung gab Pinzer senior 1098 Euro an. Die Sammler waren nicht nur die beiden Vorsitzenden und die Schriftführerin, sondern auch die drei Jugendlichen Antonia und Max Pinzer sowie Lukas Heindl. Nach einer Gedenkminute für Bernhard Zitzlmann ging der Redner auf die Mitgliederzahl ein. Diese betrage nach der Neuaufnahme von Gabi Pocker aus Punreuth aktuell 53.

Drei von ihnen waren beim Empfang für ehrenamtliche Förderer im Kloster Speinshart vertreten. Der Vorstand nahm an der Kreisversammlung teil. Auch beim Vatertagstreffen mit den Kameradschaften aus Waldeck und Erbendorf in Köglitz seien die Kemnather vertreten gewesen, berichtete Pinzer. Beim "Tag der Bundeswehr" in Ingolstadt übernahm Markus Schmidt von der Kameradschaft Waldeck die Führung. Eine Fahnenabordnung stellte der Verein beim Kapellenfest in Kuchenreuth und beim Volkstrauertag. "Es ist beschämend, wie wenige Bürger an diesem Tag den Toten beider Weltkriege die letzte Ehre erweisen", beklagte Pinzer. Gabi Pinzer, Anton Heindl und Raimund Pinzer nahmen die Einladung der Kameradschaft Waldeck zum Filmabend "Mit Rentnern unterwegs in der Heimat" an.

Weitere Termine waren ein sicherheitspolitischer Vortrag in Speichersdorf über den derzeitigen Zustand der Bundeswehr und der sehr gut besuchte Kappenabend im Januar. Hier dankte der Redner den Familien Heinz Scharf, Hans Reber und Zimmerer (Waldershof): "Sie spendeten, obwohl sie keine Mitglieder sind." Ohne sie seien Veranstaltungen wie der Kappenabend nicht möglich.

Glückwünsche gab es für Georg Fütterer zum 80., Kassier Anton Heindl zum 60., Fahnenträger Gerhard Raß zum 75., Siegfried Buchner zum 75. und Max Schönberger zum 80. Geburtstag. Seine Ausführungen beendete Pinzer mit einem Dank an Vorstand, Sammler, Spender und freiwillige Helfer.

Nach Gabi Pinzers Protokoll und dem detaillierten Kassenbericht von Anton Heindl ehrte die Kameradschaft Gerhard Raß mit einer Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft. Ebenso lange ist Günther Noack dabei. Fahnenträger Raimund Pinzer junior erhielt das Ehrenzeichen in Silber.

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