16.01.2020 - 17:16 Uhr
KemnathOberpfalz

Viertes Jahrzehnt im Fokus des FW-Landratskandidaten Ely Eibisch

30 Jahre Freie-Wähler-Landräte und eine starke FW-Kreistagsfraktion haben dem Landkreis gut getan. So soll`s auch weitergehen

Landratskandidat Eli Ebisch (Fünfter von links) präsentierte sich zusammen mit den Bewerbern um die Chefsessel in den Rathäusern des Landkreises.
von Externer BeitragProfil

Mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung für die Kommunalwahlen am 15. März starteten die Freien Wähler des Kreisverbandes und der Stadt Kemnath in die heiße Phase der Wahlwerbung. Ein vollbesetztes Foyer der Mehrzweckhalle zeigte das große Interesse an der Vorstellung und den Zielen der Kandidaten.

Für die erkrankte Kreisvorsitzenden Gisela Kastner begrüßte nach der musikalischen Eröffnung durch die Kaibitzer Schloßbläser Stellvertreter Hans Wurm die Zuhörer, Landrat Wolfgang Lippert und Kandidaten. "Alle Bewerber haben wieder das gleiche Ziel. Sie wollen ihren Landkreis und ihre Kommune voranbringen und für die Bürger arbeiten", zitiert ihn eine Pressemitteilung der "Freien".

"Ich setze auf Fairness in der Wahlwerbung, Wahlkampf gibt es für die FWler nicht", erklärte Lippert. 4 von 26 Bürgermeistern im Landkreis seien Freie Wähler. 12 Kandidaten träten um einen der Chefsessel im Rathaus an. 2014 habe die Kreis-FWG 13 Sitze bei 21,7 Prozent im Kreistag besetzt. Bei der bevölkerungsmäßig bedingten Minderung der Sitze sollten es daher mindestens 11 Kreisräte ab 2020 sein, um den Proporz zu halten.

Idealismus und Persönlichkeit

"Die FW-Kreistagsliste ist ein gutes Potpourri von vielen jungen und erfahrenen Leuten in vielen Berufssparten und Orten mit 9 Bewerberinnen. Die Ernsthaftigkeit, Idealismus und Persönlichkeit aller 12 Bürgermeisterkandidaten ist deutlich; jeder handelt in hohem Maß demokratisch und verdient Respekt", verdeutlichte Lippert.

Der Landkreis habe sich gut entwickelt, ein stärkeres Selbstbewusstsein sei spürbar. Er zähle zur Elite der Aufsteigerregionen Deutschlands. Die Wirtschaft habe sich bestens entwickelt. Staatliche Förderung, Behördenverlagerung mit 200 Arbeitsplätzen, Stabilisierungshilfen, Förderoffensive Nordostbayern und der Landkreis als Ideengeber mit Baxi und E-Baxi seien und blieben hilfreich. Zertifizierte Wohnberater und Virtualisierung der Wohnungsplanung helfen Senioren. Ranger für Teichwirte, Förderung von Heimatunternehmen, Ikom Stiftland und Steinwald-Allianz seien wertvolle Bausteine, gemeinsam etwas zu bewegen.

"Dinge kritisch hinterfragen, eigene Konzepte und Ideen einbringen und das Ohr am Bürger haben. Diese Ziele lebt FW-Kandidat Ely Eibisch. Er hat's drauf", versicherte Lippert. Der Kaibitzer habe Mut für Neues, könne vermitteln, direkt sein und überparteilich handeln. Die "Freien" stünden für eine geradlinige, durchschaubare und realistische Politik, die Eibisch fortsetzen werde.

Entwicklung "steil nach oben"

"Mit dem Motto ,Zuhören, gestalten, anpacken' will ich, wie meine beiden Vorgänger, Politik an der Basis für unsere Bürger und Landkreis mit gutem Draht nach oben machen", erklärte der Landratskandidat. Er betonte die Forderung nach selbstbestimmten Leben im Alter, unterstützt vom Seniorenkonzept, begleitet von Seniorenbeauftragten der Kommunen, Veranstaltungen des Landkreises, rollendem Dorfladen, Baxi- und Fahrdienste. Die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 30 Jahre mit den beiden FW-Landräten zeige - nach Wegbrechen der Textil-, Knopf- und Porzellanindustrie zeigt - steil nach oben. Vollbeschäftigung mit 26 000 sozialversicherten Arbeitsplätzen verdeutliche, dass die Wirtschaftsförderung, Rückholmanagement, Regional- und Bildungsmanager, Gründerzentrum, Heimatunternehmer, Zukunftscoaches und betriebliches Engagement Früchte tragen. Es gelte, den Tourismus weiter auszubauen und die medizinische Versorgung durch Erhalt der Krankenhäuser sowie ein Konzept für Hausärzte zu sichern.

"Wir brauchen weiter Anlagen mit erneuerbaren Energien, aber nur unter Mitnahme der Bürger und Wertschöpfung bei uns", erklärte Eibisch. Auch Bildung sei ein entscheidender Standortfaktor. Investitionen in Schulen, Schwimmbäder, Musik und Erwachsenenbildung sowie erweiterte Studiermöglichkeiten steigerten die Attraktivität der Region. Integration und Inklusion seien aufgrund der Bevölkerungsentwicklung notwendig.

Als Teich- Land und Forstwirt wisse er um deren Leistungen, aber auch Gefährdungen durch Raubtiere, Hitze und gesetzliche Einschränkungen. Mit Kultur- und Kunstangeboten sowie Ehrenamt in den Vereinen müsse die Lebensqualität erhalten werden. Eibischs weitere Ziele sind Einführung eines Jugendparlamentes, Runde Tische und Ausbau der grenzüberschreitenden Kooperation. Dazu gehören Teilnahme am Innovationsring, um die digitale Zukunft in der Landkreisverwaltung umzusetzen, Wohnraum bezahlbar zu erhalten, Ausbau von Mobilität und Kommunikationsnetzen, Erhalt der Schön- und Eigenheit der heimischen Natur sowie parteiübergreifende Politik.

Die Zuhörer füllten das Foyer der Mehrzweckhalle vollständig
Die Kaibitzer Schloßbläser bestritten den musikalischen Part.
Landrat Wolfgang Lippert verwies auf die positive Entwicklung des Landkreises in den vergangenen Jahrzehnten.
Landratskandidat Ely Eibisch stellte seine Ziele vor.
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