Kemnath
08.02.2022 - 14:00 Uhr

Vorerst kommissarisch Notar in Kemnath

Gleich zwei Notare empfing Bürgermeister Roman Schäffler in seinem Dienstzimmer. Der eine bisher in Kemnath tätige Jurist hat sich in den Ruhestand verabschiedet, der andere wird das hiesige Notariat vermutlich nur vorübergehend verwalten.

Bürgermeister Roman Schäffler (rechts) begrüßte den kommissarischen Notariatsverwalter Dr. Andreas Bernert (Mitte) sowie Notar a.D. Dr. Hans-Hermann Wörner. Bild: stg
Bürgermeister Roman Schäffler (rechts) begrüßte den kommissarischen Notariatsverwalter Dr. Andreas Bernert (Mitte) sowie Notar a.D. Dr. Hans-Hermann Wörner.

Der langjährige Kemnather Notar Dr. Hans-Hermann Wörner hat sich zum 1. Februar in den Ruhestand verabschiedet. Das Notariat wird kommissarisch seit wenigen Tagen von Dr. Andreas Bernert geführt. Beide konnte der Kemnather Bürgermeister Roman Schäffler nun im Rathaus begrüßen.

Der Hausherr nutzte die Gelegenheit, um sich bei Wörner für die langjährige gute Zusammenarbeit zu bedanken. "Ich denke, der Draht hat immer funktioniert", sagte Schäffler. Man sei froh darüber, dass es mit der Vertretung sehr schnell geklappt und dass ein reibungsloser Wechsel stattgefunden habe. Bernert freute sich über seine neue Aufgabe, machte aber zugleich deutlich, dass er als "Verwalter" tätig sei und das Notariat nur bis zur Ernennung eines Nachfolgers von Wörner führe.

Bernert wurde in Landshut geboren und studierte Rechtswissenschaften in Regensburg und Lyon, seine Promotion legte er bei Prof. Dr. Rolf Eckhoff an der Universität Regensburg ab. Als Notarassessor war er in Bayreuth, Brüssel und München tätig.

Die Stelle wird in diesen Tagen durch das Justizministerium ausgeschrieben, der neue Notar wird dann vom Justizminister ernannt. Zwar werde er sich auf die Stelle bewerben, so Bernert, allerdings würden Notariatsstellen streng nach dem Dienstalter besetzt - was wiederum die Chancen Bernerts eher sinken lasse.

OnetzPlus
Kemnath30.01.2022

"Ich denke, der Draht hat immer funktioniert."

Bürgermeister Roman Schäffler zu Hans-Hermann Wörner

 
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