20.08.2019 - 09:05 Uhr
KemnathOberpfalz

Während der "Wiesn" Opa geworden

Armin Schinner zieht positive Bilanz des Kemnather "Wiesnfestes"

von Holger Stiegler (STG)Profil

Es war ein ganz besonderes "Wiesnfest" für Festwirt Armin Schinner und seinen Sohn Michael Schinner: Nicht nur dass es die mittlerweile 70. Veranstaltung war. Am vergangenen Freitag ist Familie Schinner auch noch um ein Mitglied angewachsen: Michael wurde Vater und Armin damit Opa. Michaels Ehefrau Christine brachte die gemeinsame Tochter Sofia zur Welt.

So gesehen hätte die "Wiesn" wahrscheinlich laufen können, wie sie wollte - Armin Schinner würde dennoch strahlen. Aber wenn auch noch das Fest eine runde Sache ist, dann ist er natürlich doppelt glücklich. "Das Zelt war jeden Tag gut gefüllt, alle Kapellen haben die Erwartungen erfüllt", sagt Schinner. Er denkt, dass für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sei. Dies belegte auch der Montagabend: Das Zelt war voll, während die Pirker Blechmusi aufspielte, und auch im Freien herrschte dichtes Gedränge in der Mittelgasse sowie bei den Schaustellern und gastronomischen Ständen.

Der Seniorennachmittag sei wieder gut besucht gewesen, Schinner geht davon aus, dass es auch im nächsten Jahr eine Neuauflage geben wird. Bei einzelnen Aspekten müsse man noch überlegen, was sinnvoll sei. "Die einen wollen eine musikalische Unterhaltung, die anderen wollen sich lieber entspannt unterhalten", fasst Schinner zusammen. Sehr begeistert zeigt sich der Festwirt darüber, dass in diesem Jahr erstmals drei politische Kundgebungen über die Bühne gegangen seien. "Und das war alles sehr harmonisch", betont Schinner.

"Positiv ausgewirkt hat sich sicherlich auch, dass große Kemnather Firmen ihre Mitarbeiter mit Biermarken versorgt haben", sagt Schinner. Von der Faszination habe das Fest auch nach 70 Jahren nichts verloren - das gelte für die Besucher, die nach wie vor auch aus größerer Entfernung kommen, aber auch für die Schausteller: "Es gibt jetzt schon Bewerbungen für das nächste Jahr von Anbietern, die heuer nicht dabei waren."

Ans Aufhören denkt Schinner noch nicht, auch wenn er sich jetzt erst einmal darauf freut, "etwas herunterzukommen". Intensive Unterstützung bekam der Festwirt von seinem Sohn Michael, ohne den das alles gar nicht mehr machbar sei. Und außerdem hatte der Festwirt rund 40 Personen im Service, die sich um die Essens- und Getränkewünsche der Besucher gekümmert haben. Weitere Bilder: www.onetz.de/bildergalerie

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