08.05.2019 - 13:50 Uhr
KemnathOberpfalz

Wasser aus den Strahlrohren und Wolken

Einen Löschangriff aufbauen und vornehmen, den Verkehrsbereich absichern, eine Saugleitung kuppeln, Fragebögen beantworten sowie Knoten und Stiche anlegen: 16 Kemnather Floriansjünger stellten ihr Können unter Beweis.

Die Teilnehmer der ersten Löschgruppe sind Michael Denz, Thomas Daubitz, Martin Sertl, Marco Filbinger, Marco Schäffler, Theresa Sticht, Marcel Schraml, Christina Schmid und Manuel Scharf (von links). Ihnen gratulieren Kreisbrandmeisterin Alexandra Müller, Kreisbrandmeister Alois Schindler und Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther (von rechts).
von Michael DenzProfil

Einen Löschangriff aufbauen und vornehmen, den Verkehrsbereich absichern, eine Saugleitung kuppeln und Fragebögen beantworten sowie Knoten und Stiche anlegen: 16 Kemnather Floriansjünger wissen, wie das geht.

Den Anforderungen der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" stellten sich 13 Männer und 3 Frauen der Feuerwehr. Für die zwei Gruppen galt es, einen Löschangriff aufzubauen. Die Aufgabenverteilung innerhalb der Truppe ergab sich durch das Los.

Bei den "Grundtätigkeiten im Feuerwehrdienst" mussten Knoten und Stiche angelegt werden. Gefragt waren dabei der Rettungsknoten zum Sichern von Personen beim Besteigen von Leitern, der gestochene Mastwurf oder Zimmermannsschlag, der gelegte Mastwurf am Strahlrohr mit Halbschlag sowie das Wissen um die Erste Hilfe.

"Brand eines Nebengebäudes ohne Menschen und Tiere in Gefahr" hieß es beim Löschangriff von außen ohne Atemschutz. Das Löschwasser wurde aus dem Leitungsnetz über den Hydranten entnommen, das Löschfahrzeug gespeist, Schlauchleitungen wurden verlegt und drei Strahlrohre zur "Brandbekämpfung" vorgenommen. Besonderes Augenmerk lag auf der korrekten Befehlsgabe und deren Bestätigung.

In beiden Gruppen stand der Löschangriff in weniger als drei Minuten. Danach waren eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus offenem Gewässer zu kuppeln, die Halte- und Ventilleine anzulegen und eine "Trockensaugprobe" vorzunehmen,. Auch dies klappte wie am Schnürchen. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther, Kreisbrandmeisterin Alexandra Müller und Kreisbrandmeister Alois Schindler.

Zudem mussten die Teilnehmer unterschiedlicher Stufen und die Gruppenführer entsprechende Fragebögen beantworten. In der ersten Löschgruppe legte Manuel Scharf die Stufe 1 als Wassertruppmann ab. Die Stufe 4 absolvierten Wassertruppführerin Christina Schmid, die Schlauchtruppführer Martin Sertl Thomas Daubitz und Melder Marco Schäffler. Angriffstruppführer Marcel Schraml, Maschinist Marco Filbinger und Gruppenführer Michael Denz legten die Stufe 5 ab, Angriffstruppfrau Theresa Sticht die Stufe 6.

Bei der Abnahme der Leistungsprüfung hatte die zweite Gruppe mit dem windigen und regnerischen Wetter zu kämpfen. Mit Bravour meisterte Angriffstruppmann Samuel Kausler die Stufe eins, Wassertruppmann Nick Danowski die Stufe 2 sowie Schlauchtruppführerin Jana Kausler und Melder Bastian Götz die Stufe 3. Angriffstruppmann André Feller erhielt das Abzeichen der Stufe 4, Maschinist Peter Kreuzer und Gruppenführer Manuel Zaloga das der Endstufe 6. Als Ergänzungsteilnehmer fungierten Martin Sertl als Schlauchtruppmann und Thomas Daubitz als Wassertruppführer.

Die Kommandanten Peter Denz und Alfred Vogel gratulierten den Prüflingen. Zudem bedankten sie sich bei ihnen sowie den Ausbildern. Im Anschluss gab es eine "bunte Brotzeit", die das Team um Vorsitzenden Günter Filbinger auftischte.

Bei der Abnahme der zweiten Löschgruppe kam das Wasser nicht nur aus den Strahlrohren, sondern auch aus den Wolken: (von links) Manuel Zaloga, Bastian Götz, Peter Kreuzer, Samuel Kausler, André Feller, Thomas Daubitz, Nick Danwoski, Martin Sertl und Jana Kausler mit (von rechts) Kreisbrandmeisterin Alexandra Müller, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Alois Schindler.
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