30.06.2019 - 13:08 Uhr
KemnathOberpfalz

Nach Wien nicht der Schnitzel wegen

Erlebnis- und kulturreiche Tage bot der Vereinsausflug der Feuerwehr Kemnath in die österreichische Hauptstadt Wien. Auf der Hin- und Rückreise besuchten die Ausflügler auch andere Städte, besonders entlang der Donau.

Drei erlebnis- und kulturreiche Tage hatten die Reisenden beim Vereinsausflug der Feuerwehr Kemnath nach Wien. Das Gemeinschaftsbild der 38 Ausflügler entstand bei der Besichtigung des Schlossgartens Belvedere.
von Michael DenzProfil

Bei der Anfahrt, die frühmorgens im Reisebus der Firma Beck beim Gerätehaus in Kemnath begann, kehrten die Reisenden der Kemnather Feuerwehr zum Frühstücksbüfett in die "Hoftaferne" am Fuße der Burg in Neuburg am Inn ein. Auf der Weiterfahrt erkundeten die Ausflügler die an der Donau gelegene Stadt Melk. Teile der schön gestalteten Innenstadt wie auch das Stift Melk aus dem 11. Jahrhundert gehören zum Unesco-Weltkulturerbe Wachau.

In Wien bezogen die Oberpfälzer in einem modernen Vier-Sterne-Hotel nahe des Praters, wohin sie auch der erste Weg führte, ihr Quartier. Besonders die Aussicht aus den Gondeln des Riesenrades über die Großstadt bei Sonnenuntergang war ein besonderes Erlebnis. Am zweiten Tag unternahmen die Reisenden eine Stadtführung und -rundfahrt. Eine Führerin brachte ihnen vor allem die Architektur der einzelnen Stadtbezirke, das Leben in der Stadt und den boomenden Tourismus näher. Zu Fuß besichtigten die Ausflügler das Schloss Belvedere, das um das Jahr 1720 erbaut wurde. Das barocke Ensemble mit dem großzügigen und prunkvollen Schlossgarten bot einen guten Ausblick auf das Stadtzentrum. Laut der Führerin lebt rund ein Drittel der österreichischen Bevölkerung im Großraum Wien.

Nach dem kulturellen Teil bot sich Gelegenheit zur Besichtigung des Schlosses Schönbrunn, der Hofburg, der Hofreitschule und des Hotels Sacher sowie weiterer Sehenswürdigkeiten. Die guten Anbindungen mit S- und U-Bahn sorgten für einen schnellen und bequemen Ortswechsel innerhalb der Großstadt. Die vielen Cafés wie auch die Eisdielen fanden nicht nur wegen des besonderen Flairs, sondern auch aufgrund der heißen Temperaturen großen Zuspruch. Der Abend klang mit einem „Heurigenabend“ mit Live-Musik, kalten und warmen Brotzeiten sowie auch dem einen oder anderen Gläschen Wein oder Bier aus.

Am letzten Tag machte die Gruppe in der Stadt Linz an der Donau Station. Einen Großteil zog es neben einer Besichtigung der Altstadt in das „Ars-Electronica-Center“, das „Museum der Zukunft“. Die umfangreiche Ausstellung widmet sich der künstlichen Intelligenz sowie den Technologien der kommenden Generation.

Im Bereich des Zusammenflusses der Donau und der Naab kehrten die Oberpfälzer in einem Gasthof in Mariaort bei Regensburg zur zünftigen Brotzeit und Stärkung auf dem Heimweg ein.

Das Programm des dreitägigen Vereinsausflugs hatte Feuerwehrvorsitzender Roman Schäffler mit seinem Stellvertreter Günter Filbinger sowie weiteren Mitgliedern und der Firma Otto Beck organisiert. Derzeit denken die Floriansjünger bereits über das mögliche Ziel für den nächsten Vereinsausflug nach.

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