16.08.2018 - 11:37 Uhr
KemnathOberpfalz

Wiesenfestscheibe geht nach Kulmain

An allen sechs Tagen des 69. Kemnather Wiesenfestes sin die Kastler Sportschützen mit einem Schießstand vertreten. Bis der beste Schuss zur Ermittlung des neuen Wiesenfest-Königs fällt, müssen sie aber nicht bis zum Abschlusstag warten.

Der Vorsitzende der Kastler Sportschützen, Wolfgang Raps (rechts) und Wiesenfestwirt Armin Schinner kürten Dominik Klenk aus Kulmain (von links) zum Wiesenfest-König 2018.
von Wolfgang RapsProfil

(rwo) Dominik Klenk aus Kulmain gelang am Montagabend mit einem 34,3-Teiler der beste Schuss aller Teilnehmer. Auf Platz zwei Markus Bothner aus Püchersreuth, dem am Auftakttag (Freitag) ein 44,1-Teiler gelang. Einen Tag später (Samstag) schaffte die Drittplatzierte Vanessa Heindl aus Haid bei Pullenreuth einen 50,2-Teiler.

Vorsitzender Wolfgang Raps überreichte zusammen mit Festwirt Armin Schinner dem glücklichen Gewinner nach dem Brillantfeuerwerk am Mittwoch die Wiesenfestscheibe. Die Scheibe mit dem Bild einer Alpenlandschaft hat diesmal die Schreinerei Fütterer aus Kemnath gestiftet.

Zufrieden sind die Hubertus-Schützen auch mit dem Verlauf des Kemnather Wiesenfestes - beginnend vom Aufbau über die Schießtage bis hin zum Abbau des Standes: Die Abläufe funktionierten wieder reibungslos. Trotz des enormen Arbeitsaufwands zieht der Verein eine positive Bilanz, wenngleich dieses Jahr weniger Wiesenfestbesucher als in den Vorjahren am Schießen teilgenommen haben. Dennoch war fast jeden Abend war der Schießstand gut besucht. Die Besucher konkurrierte um die täglich zu vergebenden Preise, die dieses Jahr Festwirt Armin Schinner, die Klosterbrauerei Kemnath, der Landgasthof Busch sowie die Stadt Kemnath bereitgestellt hatten.

Ein gutes Zeugnis stellte Wolfgang Raps auch den Teilnehmern am Schießen aus: Diese zeigten sich diszipliniert und folgten den Anweisungen des Aufsichtspersonals. So kam es zu keinerlei Zwischenfällen.

Informationen:

Beim Familiennachmittag am Kemnather Wiesenfest nutzen wieder viele Mädchen und Buben die Möglichkeit, das Sportschießen auszuprobieren. Manche zeigen dabei bereits ernsthaften Sportsgeist. Der Schießstand der Sportschützen war am Dienstag wieder umlagert. Erstmals hatten die Kastler auch einen Infrarotgewehr für jüngere Teilnehmer mitgebracht. Kinder ab zehn Jahren konnten dagegen mit dem Luftgewehr mehrere Serien à zehn Schuss abgeben. Stündlich gab es eine Siegerehrung, bei der für alle Teilnehmer – egal, ob Luft- oder Infrarotgewehr – Freikarten für die Fahrgeschäfte zu gewinnen waren. Für die Besten gab zudem wieder Pokale. Bereits am Samstag, 8. September, besteht für alle Kinder von nah und fern eine weitere Möglichkeit, den Schießsport auszuprobieren: Im Ferienprogramm bieten die „Einigkeit“- Schützen ab 14 Uhr auf ihrer Schießanlage ein Schnupperschießen an. Kinder ab 8 Jahren dürfen mit Infrarotgewehren üben, Kinder ab 10 Jahren mit Luftdruck-Sportgeräten. Bei schönem Wetter wird auch ein Triathlon aus Luftgewehr, Blasrohr und Darts ausgetragen. Außerdem gibt es bei einem Preisschießen kleinere Sachpreise zu gewinnen. (rwo)

Stets belagertist der Schießstand der Kastler Sportschützen beim Kindernachmittag.
Unter fachkundiger Anleitung versuchen sich die Kinder im Schießsport.
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