16.08.2019 - 11:07 Uhr
KemnathOberpfalz

Auf Winnetous Spuren

In Kemnath ging es im Ferienprogramm zu wie bei Karl May: Die Kinder waren für fünf Tage als Indianer unterwegs.

Mit Betreuerin Anna Lehner bauten die kleinen „Indianer“ ein Tipi auf.
von Josef ZaglmannProfil
Mit Betreuerin Anna Lehner bauten die kleinen „Indianer“ ein Tipi auf.

Unterwegs auf Old Shatterhands Spuren waren einige Kinder in der dritten Ferienwoche bei Learning Campus. Fünf Tage lang durften sie auf den Spuren der Ureinwohner Amerikas wandeln und in die Rolle von Indianern schlüpfen. Gemeinsam tauchten sie fünf Tage lang in das spannende Leben der Ureinwohner Amerikas ein. Schon am ersten Tag war allerhand geboten. Nach den Kennenlernspielen im Mehrzweckraum der Kemnather Grundschule dachten sich die Kinder eine Kriegsbemalung aus und gestalteten aus Naturfarben eine Indianer-Kopfbedeckung. Dabei waren ihrem kreativen Erfindersgeist keine Grenzen gesetzt. Mit Hilfe ihrer Betreuerin Anna Lehner aus Tirschenreuth entwarfen sie einen Marterpfahl, übten einen Indianertanz ein und stellten Waffen und Werkzeuge für Indianer her. Sie bastelten Indianerschmuck und Traumfänger und übten sich im Bogen- sowie im Zielschießen. Großen Spaß machte allen der Aufbau eines Indianer-Tipis. Die Betreuer halfen den Buben und Mädchen auch beim Bauen eines Floßes. Dabei spielten vier leere Fässer eine wichtige Rolle. Vor der Floßfahrt auf dem Kemnather Stadtweiher zeigten sie den Floßfahrern den richtigen Gebrauch eines Paddels. Sie passten auf, dass alle richtig ruderten und wieder sicher an der Anlegestelle bei der Seebühne landeten. Alle „Indianer“ verstanden sich bestens und hatten viel Spaß miteinander. An einem Tag ließen sie sich beim Mittagessen die Holzofenpizza schmecken, die Asimi Shafik auf dem Schulhof für sie zubereitet hatte.

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