Das "Zehnjährige" feierte die MS-Kontaktgruppe "Lebensfreude" im Gasthof "Waldfrieden" in Hahneneggaten. Zu den Gästen gehörten neben den Gruppenmitgliedern Dr. Monika Himmighoffen, Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Bayern der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft), Elisabeth Kaun von der DMSG-Beratungsstelle Oberfranken sowie Bürgermeister Werner Nickl.
Himmighoffen nutzte die Feier, um die Gruppenleiterinnen Hannelore Füssmann und Romina Passon für ihre Arbeit zu ehren. Stefanie Baier von Leben plus in Kemnath hatte Informationen zur "roten Notfalldose", Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung mitgebracht.
Der Gruppe gehören über 20 an MS erkrankte Personen an. Bei den monatlichen Treffen tauschen sich die Betroffenen über eigene Erfahrungen und Neuigkeiten über MS aus - vor allem aber steht der Kontakt unter "Gleichgesinnten" beim gemütlichen Beisammensein im Vordergrund. Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Krankheit, die das zentrale Nervensystem betrifft. Die Ursache ist nach wie vor ungeklärt. Es gibt jedoch überzeugende Argumente, dass eine Auto-Immunreaktion vorliegt. Das Immunsystem greift fälschlicherweise körpereigene Strukturen an, in diesem Fall die Hüllschicht der Nervenfasern. MS lässt sich bislang nicht heilen, aber gut behandeln. Wichtigste Therapieziele: Schübe verhindern, Eintritt einer möglichen Behinderung verzögern und deren Fortschreiten verlangsamen oder stoppen. Gerne können sich weitere Personen der Gruppe anschließen oder bei Fragen und für Hilfestellungen an eine der beiden Gruppenleiterinnen wenden, die in engem Kontakt zu den DMSG-Beratungsstellen stehen. Kontaktaufnahme über Hannelore Füssmann unter Telefon 09278/1277 oder Romina Passon, Telefon 0160/90878186.













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